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Archiv für Juli 2010

Meine Rechte im Urlaub: Muss ich für den Chef im Urlaub erreichbar sein?

Montag, 26. Juli 2010

Urlaub gehört zu den wichtigsten Dingen der Deutschen. Umso besser ist es, wenn man seine Rechte auf Urlaub kennt. Häufig sind Auseinandersetzungen um die Urlaubszeit schon vor den Arbeitsgerichten gelandet. Die Erholung war dann spätestens danach wieder dahin.

Die schönste Zeit des Jahres rückt näher – der Urlaub. Wer angestellt ist, der muss sich meist mit dem Chef über den Urlaub auseinander setzen. Wie viel Urlaub gibt es? Zu welcher Zeit wird der Urlaub genehmigt? Was ist, wenn man im Urlaub krank wird? Darf der Chef stören? Diese Fragen werden in diesem Spezial beantwortet.

Wann gibt es wieviel Urlaub?

In § 1 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) heißt es “Jeder Arbeitnehmer hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub”. Der zu gewährende Urlaub beträgt dabei jährlich mindestens 24 Werktage. Der Arbeitnehmer hat jedoch nur dann einen Anspruch dieser Höhe, wenn die Arbeitspflicht an 6 Werktagen besteht, da das BUrlG noch auf der früher üblichen 6-Tage-Woche basiert. Entsprechend hat eine „Umrechnung“ zu erfolgen, wenn die Arbeitsverpflichtung an weniger als 6 Tagen besteht. Bei der Festlegung des Urlaubes muss der Arbeitgeber grundsätzlich dem Urlaubswunsch des Arbeitnehmers nachkommen. Dieses regelt § 7 Abs. 1 BUrlG. Abgelehnt werden kann der gewünschte Urlaub nur, wenn dringende betriebliche Gründe entgegenstehen. Allerdings fordern die Arbeitsgerichte strenge Vorgaben ein. Dabei muss der Urlaub außerdem zusammenhängend gewährt werden. Auch hier gilt eine Ausnahme nur dann, wenn dringende betriebliche Gründe anderes gebieten. In diesen Fällen kann der Urlaub geteilt werden.

Mehr Informationen zur Anzahl der Urlaubstage

Was ist wenn ich im Urlaub erkranke?

Werden Sie im Urlaub krank oder haben sogar einen Unfall, so ist die Erholung meist dahin. In diesen Fällen werden die Tage der Arbeitsunfähigkeit nicht auf den Urlaub angerechnet. Das schreibt § 9 BUrlG ausdrücklich vor. Beachten Sie aber, dass der Urlaub sich nicht automatisch verlängert. Vielmehr müssen Sie beim Chef nach der Rückkehr einen erneuten Urlaub für die Krankheitstage beantragen.

Allerdings müssen die Krankheitstage durch ärztliches Attest nachgewiesen werden. Allerdings liegt die Betonung auf “Arbeitsunfähig”. Bloßes Krank sein im Sinne einer leichten Erkältung reicht nicht aus. Dabei sollte man darauf achten, dass die Bescheinigung des Arztes die Arbeitsunfähigkeit selbst auch wirklich attestiert. Macht man außerhalb der EU Urlaub und ist dort beim Arzt, so reicht eine formlose Bescheinigung in der Regel nicht aus, wenn diese nicht zwischen Arbeitsunfähigkeit und Krankheit unterscheidet (Bundesarbeitsgericht vom 01.10.1997, Az.: 5 AZR 499/96).

Wenn Sie im Urlaub erkranken, so sollten Sie Ihren Arbeitgeber schnellstmöglich (am besten per Fax) über die Krankheit informieren. Dabei sollten Sie die

  • Art der Arbeitsunfähigkeit
  • deren voraussichtliche Dauer
  • die Adresse am Urlaubsort
  • voraussichtliche Datum der Rückkehr

an den Chef übermittlen. Die Kosten für diese Informationen muss der Arbeitgeber tragen, § 5 Abs. 2 Satz 2 Entgeltfortzahlungsgesetz (EntFZG). Wer die Informationen unterlässt, geht die Gefahr ein, eine Abmahung zu erhalten.

Darf der Chef mich im Urlaub anrufen?

Nein, grundsätzlich darf der Arbeitgeber nicht im Urlaub anrufen. Der Urlaub dient der Erholung des Mitarbeiters und darf daher nicht von der Arbeit unterbrochen werden. Der Chef muss sich an den gewährten Urlaub halten.

Darf der Arbeitgeber mich aus dem Urlaub zurückrufen?

Ist der Urlaub erst einmal angetreten, so ist es grundsätzlich auch nicht möglich, den Urlaub zu widerrufen. Nur wenn der Arbeitnehmer mitspielt und dem Widerruf zustimmt, so ist dieser zulässig. Weigert sich der Arbeitnehmer aus dem Urlaub zurückzukehren, so ist es auch unzulässig das Urlaubsgeld nachträglich zu streichen.

Ausnahmen bestehen nur dann, wenn der Arbeitgeber in eine existenzbedrohende Situation ohne den Arbeitnehmer gerät. Das dürfte allerdings nur sehr selten der Fall sein. Zudem kann der Chef über den Rückruf nicht eigenmächtig entscheiden, sondern er muss sich mit dem Arbeitnehmer einigen. Spielt dieser nicht mit, so muss er ihn auf Änderung des Urlaubs verklagen.

Im Übrigen gilt: Wurde im Arbeitsvertrag vereinbart, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer einseitig aus dem Urlaub zurückrufen kann, so ist eine derartige Klausel unwirksam, da darin ein Verstoß gegen § 13 Abs. 1 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) liegt.

Mehr Informationen zum Widerruf des Urlaubs durch den Chef

Online-Bewertung: So nutzen Anwälte Anwaltsbewertungen für Eigenwerbung – neun Tipps

Freitag, 23. Juli 2010

Immer mehr Verbraucher nutzen das Internet, um ihre Meinung über Ärzte, Arbeitgeber oder mittelständische Unternehmen abzugeben. Auch Anwälte werden neuerdings im Internet bewertet.  Viele Unternehmer und insbesondere Anwälte sind sich noch gar nicht bewusst, wie sie Web-Zensuren für die eigene Vermarktung nutzen können.

Das Internet hat schon lange seinen Status als “Read-Only” Medium verloren. Informationen werden durch den Nutzer nicht nur passiv konsumiert, vielmehr drängen Surfer darauf , selbst Inhalte ins Internet zu stellen und aktiv am weltweiten Netz mitzuwirken. Laut der BITKOM, dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., veröffentlicht sogar jeder fünfte Bundesbürger regelmäßig eigene Nachrichten im Internet.

Gute Bewertungen schaffen Vertrauen und generieren Mandate

Berichtet ein ehemaliger Mandat im Internet positiv über den Anwalt und die Kanzlei, in der er gut beraten wurde, so wirbt er mit diese Empfehlung automatisch für die Kanzlei. Im Endeffekt handelt es sich um nichts anderes als Mund-zu-Mund-Propaganda, die in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen ist, da sie sich weitreichend unabhängig vom Werbebestreben der Kanzlei vollzieht. Zudem setzen viele Menschen eher auf die persönlichen Erfahrungen anderer, als den meist vollmundigen Werbeversprechen (“Bei uns kommen Sie zu Ihrem Recht”) zu folgen. Laut Marktforschung haben Empfehlungen anderer meist einen signifikanten Einfluss auf die Bereitschaft des Kunden, einen Dienstleister zu kontaktieren. In der Regel ist der Kunde sogar bereit bis zu 20% mehr Geld für eine Dienstleistung auszugeben. Dieses ist wegen festgesteckter Gebühren für den Rechtsanwalt eher zweitrangig. Das Grundprinzip einer erhöhten Bereitschaft einen bestimmten Rechtsanwalt zu kontaktieren, lässt sich aber auch auf die Branche der Rechtsberatung übertragen.

Wo wird bewertet?

Besonders Dienstleistungen, die ein besonderes Ambiente oder Wohlfühlgefühl erzeugen sollen, werden von sehr vielen Menschen bewertet. So werden insbesondere Urlaubsreisen und Hotels im Hinblick auf Sauberkeit, Service oder Komfort von einer Vielzahl von Menschen bewertet, so beispielsweise auf dem Urlaubsportal weg.de. Jeder fühlt sich hier zum Experten auserkoren und möchte seine Meinung der Gemeinschaft mitteilen. Auch Ärzte lassen sich auf verschiedenen Seiten wie docinsider.de oder imedo.de bewerten.

Neun Tipps zu Anwaltsbewertungen im Internet

  • Auf die Reichweite des Bewertungsportales achten.
  • Zufriedene Mandanten zum Bewerten animieren.
  • Auf gute Platzierung in den Portalen achten, ggf. einen werblichen Eintrag buchen
  • Informationen durch das Einstellen von Bildern oder Broschüren weitergeben und den Kunden so an sich binden.
  • Eigene Kanzleiwebsite mit Bewertungsfunktion vernetzen.
  • Darauf achten, ob es die Möglichkeit gibt, anstößige Bewertungen zu melden.
  • Seriöse und optisch ansprechende Bewertungsportale nutzen.
  • In rechtlichen Communities einbringen und beispielsweise Fachartikel veröffentlichen.
  • Offen und unkompliziert mit Mandanten kommunizieren.

Fragen? Sprechen Sie uns an

Die Bewertung von Anwälten steckt hingegen noch in den Kinderschuhen. Lange Zeit hat sich kaum ein Anbieter an die Bewertung von Anwälten gewagt. So hat sich beispielsweise eine Anwaltsbewertungsplattform auf meine-anwaltsbewertung.de herauskristallisiert und wird zunehmend von zufriedenen aber auch unzufriedenen Mandanten besucht.

Wie kann ich sichergehen auch bewertet zu werden?

Doch wie kann ein Anwalt mit eigener Internetseite auch sichergehen, dass er im Internet bewertet wird? Einerseits kann der Rechtsanwalt seine Internetseite im Hinblick auf Bewertungsbegriffe für Suchmaschinen optimieren. Landet der Nutzer auf der Seite des Rechtsanwaltes, so ist die Bewertung allerdings noch nicht sichergestellt. Eine eigene Bewertungsmöglichkeit auf der Seite vorzuhalten, beispielsweise in Form eines Gästebuches, ist für Anwälte nach diversen Gerichtsentscheidungen tabu (Oberlandesgericht Nürnberg, 3 U 3977/98). Zu groß ist die Gefahr, dass im alleine vom Rechtsanwalt beherrschten Medium, lediglich positive Berichte verbleiben und negative Einträge gelöscht werden.

Abhilfe schaffen hingegen Onlinebewertungsportale. Diese werden von Dritten betrieben, sodass der Anwalt die Bewertungen nicht alleine beherrschen kann und dementsprechend unliebsame Bewertungen nicht löschen kann, solange diese nicht die Grenze der Schmähkritik überschreiten. Insofern sollte der Anwalt auf seiner Startseite gut sichtbar einen Link anbringen, über den der Nutzer auf das Onlineprofil des Anwalts auf der Bewertungsplattform geführt wird. Anbieter wie meine-anwaltsbewertung.de bieten sogar Vernetzungsmöglichkeiten an. So kann der Anwalt beispielsweise einen Button auf seine Seite einfügen, der die aktuellen Bewertungen grafisch anzeigt.

Derartige Portale bieten daher einen Mehrwert für die Werbung der eigenen Kanzlei.Wer keine Anwaltshomepage besitzt, kann sich meist konstenlos auf derartigen Branchenseiten einen Profileintrag zulegen. Auf diesen Portalen findet der interessierte Mandant dann über die Eingabe des Ortes gezielt einen Anwalt seiner Wahl und erhält gleichzeitig alle Bewertungen, die über den jeweiligen Juristen abgegeben wurden.

Schülerin darf behaupten, die Lehrerin leide unter “Hasenphobie”

Dienstag, 20. Juli 2010

Dieser Fall ist kurios. Eine Lehrerin verklagte eine Schülerin, nicht mehr behaupten zu dürfen, die Lehrerin leide unter einer ausgeprägten Hasenphobie. Nun ist die Lehrerin vor dem Amtsgericht Vechta gescheitert.

Eine 60-jährige Realschullehrerin hatte eine 16-jährige Schülerin verklagt und gefordert, die Schülerin dürfe nicht weiter behaupten sie hätte eine Hasenphobie. Zudem wollte die Lehrerin der Schülerin aufgeben lassen, dass die Schülerin keine Hasen mehr an die Tafel zeichnen dürfe. Am letzten Verhandlungstag hatte sogar eine Zeugin berichtet, dass die klagende Lehrerin in der Vergangenheit in einer anderen Schule weinend aus dem Klassenraum gelaufen sei, weil jemand eine Hasenzeichnung an der Tafel angebracht hatte. Dieses wusste auch die beklagte Schülerin, denn beide kannten sich bereits von einer anderen Schule, auf die sowohl die Schülerin als auch die Lehrerin gegangen waren. Als die Schülerin der Lehrerin auf die neue Schule nachfolgte, verbreitete sie unter den Mitschülern das Gerücht, die Lehrerin drehe beim Anblick von Hasen durch.

Gericht wies die Klage wegen Mobbings ab

Das Gericht sah darin allerdings kein relevantes Mobbing, welches das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Realschullehrerin in relevantem Maße verletzt hätte. Die schriftliche Begründung des Urteils liegt derzeit noch nicht vor sondern wird erst in wenigen Wochen veröffentlicht.

Lehrerin ist nicht mehr im Dienst

Die Lehrerin hat sich mittlerweile vom Dienst supspendieren lassen. Sie ist der Ansicht, dass das große gesellschaftliche Interesse an ihrem Fall sie gesellschaftlich isoliert habe und sie deshalb berufsunfähig ist.

Rechtsanwälte für Online-Rechtsberatung gesucht

Dienstag, 20. Juli 2010

Recht-gehabt.de sucht Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die im InternetRechtsberatung anbieten möchten. Unser dynamisch wachsendes Portal führt die zukünftige Mandantschaft direkt zu Ihnen. Der Clou: Die Abrechnung Ihrer Leistungen erfolgt vollautomatisch durch unser Rechnungscenter und Sie erhalten die eingezogenen Beträge am Monatsende in einer Partnerabrechnung gesammelt ausgezahlt. Einfacher geht es kaum.

Wir von Recht-gehabt.de arbeiten derzeit an einer Online-Rechtsberatung. Diese wird es Nutzern ermöglichen, ihren Rechtsanwalt direkt über das Internet zu kontaktieren und innerhalb kürzester Zeit eine Antwort auf juristische Probleme zu erhalten. Geplant sind dabei zwei wesentliche Module. Einerseits “Anwalt zum Festpreis” und andererseits die klassische “Online-Rechtsberatung”. Für beide Funktionen suchen wir derzeit Rechtsanwälte, die mit uns kooperieren mögen.

Anwalt zum Festpreis

Die Funktion “Anwalt zum Festpreis” ist mit einem Onlineshop zu vergleichen. Für standardisierte Beratungsvorgänge gibt es vorgefertigte Produkte, wie beispielsweise “Nebenkostenabrechnung prüfen”, “Arbeitsvertrag prüfen” oder auch “AGB für eBay erstellen”. Als Anwalt können Sie Ihre Dienstleistungen für diese Produkte zu einem Festpreis anbieten, wie beispielsweise für die Prüfung einer Nebenkostenabrechnung 69,- Euro. Interessiert sich ein Nutzer für Ihre Dienstleistung, so kann er Sie einfach

Alle Vorteile im Überblick

  • Automatische und einfache Abrechnung
  • Mehr Mandanten gewinnen
  • Arbeit auch von zu Hause aus
  • Kommunikation auf Wunsch komplett online
  • Verschlüsselte und sichere Server

Sprechen Sie uns an

über eine Eingabemaske und unseren mit SSL-Technologie verschlüsselten Server kontaktieren. Dabei ist es möglich, Anhänge mit hochzuladen, die Sie als Anwalt direkt prüfen können. Die Anfrage ist dabei nur für Sie persönlich einseh- und beantwortbar. Sobald Sie beispielsweise die Nebenkostenabrechnung überprüft haben, können Sie dem Mandanten über Ihren Nutzeraccount die Antwort mitteilen und ebenfalls (z.B. geänderte) Dokumente hochladen. Unser Rechnungscenter zieht für Sie vollautomatisch die Beträge von Nutzer ein und überweist diese sodann an Sie weiter.

Bei “Anwalt zum Festpreis” mitmachen!


Online-Rechtsberatung

Die Online-Rechtsberatung ist eine klassische Rechtsberatung im Internet. Der Nutzer stellt seine Frage online, die für alle am System angeschlossenen Rechtsanwälte und andere Nutzer öffentlich sichtbar ist. Als Anwalt reservieren Sie sich eine offene Frage und haben anschließend Zeit, diese zu beantworten. Die Antwort ist ebenso wie die Frage öffentlich einsehbar. Hat der Mandant noch Nachfragen, so kann er eine kostenlose Nachfrage an Sie richten. Auch hier erfolgt die Abrechnung bequem über unser Rechnungscenter in einer Partnerabrechnung am Monatsende.

An der Onlinerechtsberatung teilnehmen


Haben Sie Interesse?

Wenn Sie Rechtsanwalt sind und Interesse an einer derartigen Kooperation haben, so kontaktieren Sie uns bitte. Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme und die Bereitschaft ein oder mehrere Festpreisprodukte  beziehungsweise Onlineberatung zu übernehmen. Gerne stellen wir Ihnen auch weitere Informationen zur Verfügung. Der Start für beide Produkte ist für Ende August geplant. Anwälte die sich bis dahin bei uns melden können sich als Kooperationspartner der ersten Stunde daher auf attraktive Einstiegskonditionen freuen.

Bitte sprechen Sie uns an!

Lärmschutzgesetz Hamburg: Welche Ruhestörungen werden verboten?

Donnerstag, 08. Juli 2010

In Hamburg wird derzeit über ein neues Lärmschutzgesetz diskutiert. Der Gesetzesentwurf enthält dabei Ruhezeiten in Wohngebieten hinsichtlich der Arbeit mit Werkzeugen und für das laute Musizieren und Radiohören. Zuletzt galt bis 2001 in Hamburg eine Lärmschutzverordnung, die aber ersatzlos weggefallen war. Im Herbst wird der Gesetzesentwurf der Hamburgerischen Bürgerschaft vorgelegt, die über das Gesetz abstimmen muss. Wenn diese sich mit dem Entwurf einverstanden erklärt, so werden folgende Regeln gelten:

  • Laute Musik ist an allen Wochentagen zwischen 21 und 7 Uhr nicht mehr erlaubt
  • Arbeiten mit allen Werkzeugen (Bohrmaschinen, Schleifgeräte, Rasemäher etc.) sind von Montag bis Samstag zwischen 20.00 und 7.00 Uhr komplett verboten. An Sonn- und Feiertagen soll das Arbeiten mit diesen Geräten komplett verboten werden.
  • Es gibt Beschränkungen für die Benutzung von sogenannten “Tonwiedergabegeräten” in der Öffentlichkeit und in Bus und Bahn. Insofern wird das laute Musikhören über die Lautsprecher von Handys bald untersagt sein.

Zudem wird in dem neuen Gesetz festgelegt, dass Kinderlärm aus Kindertagesstätten nicht mehr als Ruhestörung zu gelten hat. Zuletztd hatten Anwohner in Hamburg gegen die Zulassung neuer Kindertagesstätten geklagt, da sich der Lärm nicht mit dem Charakter eines Wohngebietes vertrage. Der Gesetzesentwurf soll nun festlegen, dass der Lärm von Kindern soll zum alltäglichen Betrieb von Kindertagesstätten dazugehört. Insofern werden Anwohner wesentlich schwerer gegen Tagesstätten in ihrer Nähe vorgehen können.

Neu: Gute Anwälte in Mainz finden und bewerten

Donnerstag, 01. Juli 2010

AnwaltsbewertungIn unserer Anwaltsbewertung finden Sie viele Anwälte aus ganz Deutschland. Unser Team arbeitet ständig daran, alle Anwälte in Deutschland zu erfassen. Seit heute sind nun auch Anwälte aus Mainz auf unserem Anwaltsbewertungsportal zu finden. Sie können dabei nach Fachgebiet oder besonderen Qualifikationen suchen. Sollten Sie schon bei einem Anwalt aus Mainz gewesen sein, so würden wir uns sehr freuen, wenn Sie ihre Meinung über den Anwalt hinterlassen. Dazu können Sie nach festgelegten Kriterien wie Zuverlässigkeit oder Kostentransparenz Ihre Erfahrungen anderen Nutzern mitteilen.

 
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