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Archiv für Februar 2011

Plagiate bei Doktorarbeit und Co. – das sind die Konsequenzen

Sonntag, 27. Februar 2011

Der „Fall Guttenberg“ ist seit Tagen eines der Topthemen in der öffentlichen Diskussion. Im Kern geht es dabei um die gegen den Bundesminister der Verteidigung Karl-Theodor zu Guttenberg erhobenen Vorwürfe, dass dieser Teile seiner Doktorarbeit von anderen Autoren einfach „abgeschrieben“ habe, statt die maßgeblichen Stellen wie üblich als Zitate zu kennzeichnen. Während vor allem die politische Opposition weitergehende Konsequenzen fordert, steht wohl die Mehrheit der Bevölkerung hinter zu Guttenberg.

Plagiat, wie zitiert man richtig?

Plagiat: Wie zitiert man richtig?

Abgesehen von der moralischen Fragwürdigkeit bei Nachweislichkeit eines solchen Vorgehens, da die Doktorarbeit schließlich eine eigenständige wissenschaftliche Leistung darstellen und nicht derartig viele, wenn auch fahrlässige, Fehler enthalten sollte, bleibt die Frage, welche Rechtslage in diesen Fällen besteht. Betroffen ist dabei vor allem das so genannte Urheberrecht, das das geistige Eigentum schützen soll.

Allgemeines zum Urheberrecht

Die maßgeblichen Bestimmungen, die das geistige Eigentum, also eigenständige Leistungen auf dem Gebiet von Literatur, Wissenschaft und Kunst, vor unerlaubter Nutzung durch andere bewahren sollen, finden sich in Deutschland im Urheberrechtsgesetz (UrhG). § 2 UrhG nennt zunächst beispielhaft die umfassten Werke, unter anderem Musikstücke, Filme, aber auch Fotos oder sogar „Werke der Tanzkunst“. Der in § 2 UrhG aufgeführte Katalog ist dabei nicht abschließend, es muss sich bei dem zu schützenden Werk maßgeblich um eine persönliche geistige Schöpfung handeln, die eine gewisse so genannte „Schöpfungshöhe“ aufweisen muss; es muss sich also im Einzelfall nicht nur um eine allgemeine Erkenntnis, sondern vielmehr um eine individuelle Leistung des Urhebers handeln (vgl. Oberlandesgericht Frankfurt, 22.03.2005, Az. 11 U 64/2004).

Nicht umfasst vom Schutz des Urheberrechtsgesetzes sind zudem nach § 5 UrhG beispielsweise amtliche Veröffentlichungen oder Gerichtsentscheidungen; diese sollen dem Bürger ohne Einschränkung zur Verfügung stehen.

Fällt ein Werk nun unter die Bestimmungen des Urheberrechts, greift ein umfassender Schutzmechanismus ein, der sowohl straf- als auch zivilrechtliche Folgen für den haben kann, der unberechtigt, also ohne Einwilligung des Urhebers, das Werk nutzt. Dem Urheber, also derjenige, der das Werk geschaffen hat, beispielsweise der Autor eines Textes, stehen zunächst umfangreiche Rechte zu, er darf sein Werk vervielfältigen, veröffentlichen und umfangreich nutzen.

Nur in sehr eingeschränktem Rahmen ist eine Nutzung ohne vorherige Einwilligung des Rechteinhabers, also des Urhebers, möglich. Dazu gehören auch die momentan so kontrovers diskutierten Zitate, die im Urheberrechtsgesetz eine eigene Regelung erfahren haben. Vor allem in wissenschaftlichen Arbeiten wie gerade der Dissertation ist es häufig notwendig und auch unabdingbar, fremde Gedanken zu verwenden und weiterzuentwickeln. § 51 UrhG nennt dafür die Voraussetzungen: danach ist ein Zitat nur dann möglich, wenn der besondere Zweck, also eben beispielsweise die Doktorarbeit, die Verwendung auch ihrem Umfang nach rechtfertigt. Außerdem darf das Zitat inhaltlich nicht sozusagen „im leeren Raum“ stehen, sondern muss einen Bezug zum eigenen Werk aufweisen (vgl. Bundesgerichtshof, 20.12.2007, I ZR 42/05). Zudem werden an das eigentliche Zitat Anforderungen gestellt: es müssen, egal, ob es sich um ein wörtliches oder sinngemäßes Zitat handelt, nach § 63 UrhG genaue Quellenangaben zum ursprünglichen Urheber gemacht werden.

Zu beachten bleibt, dass diese Regeln nicht nur für schriftliche Werke gelten, sondern sinngemäß auch beispielsweise auf Zitate in Fernsehen und Rundfunk angewendet werden können (vgl. Bundesgerichtshof, 20.12.2007, I ZR 42/05).

Werden diese Regeln nicht eingehalten, liegt eine unberechtigte Nutzung vor. Nach § 97 UrhG kann der Urheber sodann von demjenigen, der die unberechtigte Nutzung begangen hat, sowohl Schadensersatz als auch für die Zukunft Unterlassung fordern, sofern die Gefahr einer Wiederholung besteht. Die Aufforderung, die unberechtigte Nutzung in Zukunft zu unterlassen, ist vor allem bei illegalen Musikdownloads, beispielsweise von Tauschbörsen im Internet, häufig der Fall.

Mache ich mich bei falschen Zitaten strafbar?

Unabhängig von zivilrechtlichen Ansprüchen des Urhebers kann sich derjenige, der dessen Rechte verletzt, sogar strafbar machen. Hier ist zunächst an die Vorschrift des § 106 UrhG zu denken. Demnach hat derjenige, der unerlaubterweise ein Werk im Sinne des Urheberrechts vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich widergibt, beispielsweise im Rahmen einer öffentlichen Filmvorführung, mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe zu rechnen. Davon sind wegen der Veröffentlichung vieler wissenschaftlicher Arbeiten grundsätzlich auch solche Fälle erfasst, in welchen nicht korrekt zitiert wird, wie beispielsweise im „Guttenberg-Fall“. Allerdings ist hier Vorsatz vonnöten: derjenige, dem ein Verstoß vorgeworfen wird, muss diesen auch wissentlich und willentlich begangen haben. Zusätzlich muss der Urheber auch einen Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft stellen, sofern diese der Meinung ist, dass das Delikt auch ohne Strafantrag aufgrund eines besonderen öffentlichen Interesses, beispielsweise bei großem Ausmaß der Verletzung, verfolgt werden muss.

Neben diesem Delikt hält das UrhG weitere Straftatbestände bereit, die zum Beispiel das unzulässige Anbringen einer Urheberbezeichnung (Beispielsweise das „copyright“-Zeichen mit eigenem Namenszug) oder die unberechtigte Nutzung in gewerblichem Ausmaß bestrafen.

Darüber hinaus kann die Verletzung des Urheberrechts und insbesondere ein wissenschaftliches Plagiat, wie es jetzt dem Verteidigungsminister vorgeworfen wird, auch eine Strafbarkeit nach dem Strafgesetzbuch (StGB) nach sich ziehen. Die Doktorarbeit, die der Erlangung des Doktorgrades, also eines akademischen Titels, dient, schließt üblicherweise mit der Erklärung ab, die Arbeit sei selbst und eigenständig sowie nur mit den angegeben Hilfsmitteln angefertigt worden. Die Promotionsordnungen der Universitäten, also die für die Doktorarbeiten maßgeblichen Rechtsvorschriften, sehen hierfür eine so genannte Versicherung an Eides statt vor, also eine verbindliche Erklärung. Wird eine solche Versicherung nun gegenüber der Universität, die aufgrund ihrer Tätigkeit in Erfüllung staatlicher Aufgaben als „Behörde“ im Sinne der einschlägigen Vorschrift anzusehen ist, abgegeben und ist sie inhaltlich nicht erfüllt, weil beispielsweise wegen einer fehlenden Fußnote andere als die angegebenen Mittel verwendet wurden oder auch weil ein Ghostwriter, also jemand, der gegen ein Entgelt für einen anderen die Arbeit verfasst, tätig wurde, ist der Tatbestand der falschen Versicherung an Eides statt nach § 156 StGB  erfüllt. Zusätzlich muss jedoch auch hier Vorsatz gegeben sein. Das Strafmaß beträgt hier bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.

Aber auch bei fahrlässiger Versicherung an Eides statt kann sich der Täter strafbar machen, wenn er zum Beispiel die Angabe von benutzter Literatur schlicht vergessen wird; die Freiheitsstrafe beträgt dann bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.

Allerdings wird hier wohl häufig mit Kulanz der Gerichte zu rechnen sein: nur wegen einiger weniger vergessener Fußnoten muß man nicht mit harten Strafen rechnen. Sind allerdings komplette Seiten von anderen Autoren ohne Kennzeichnung “abgeschrieben”, ist nicht mit Nachsicht zu rechnen.

Tritt ein Ghostwriter auf, kann unter Umständen auch eine Strafbarkeit wegen Urkundenfälschung nach § 267 StGB in Betracht kommen: in einem solchen Fall verwendet der vorgebliche Doktorand mit der nicht selbst angefertigten Doktorarbeit eine Urkunde im rechtlichen Sinne, deren wahrer Aussteller der Ghostwriter und nicht derjenige ist, der aus der Urkunde hervorgeht, also der der Doktorand selbst. Die Urkunde ist damit unecht und wird vom „Doktoranden“ vorsätzlich und in der Absicht, andere zu täuschen, verwendet. Damit liegt in solchen Fällen meist eine Urkundenfälschung vor. Der Ghostwriter kann sich ebenso strafbar machen.

Fahrgemeinschaften – so sind Sie rechtlich abgesichert

Montag, 21. Februar 2011

Ob zur Arbeit, zur Schule oder auch zu weiter entfernteren Zielen – Fahrgemeinschaften sind eine ebenso kostengünstige wie komfortable Alternative zu Bus oder Bahn. Auch die wachsende Zahl der „Mitfahrzentralen“, mit deren Hilfe sich Interessenten über das Internet zur Fahrt an gemeinsame Ziele verabreden können, belegt den Erfolg dieses Modells.

Leider kommt es dabei nicht selten zu Querelen, sei es wegen Unfällen, sei es wegen Uneinigkeiten über die Bezahlung. Dabei ist schon umstritten, wie die Fahrgemeinschaft rechtlich zu qualifizieren ist. Im Folgenden finden Sie Antworten auf diese und andere Fragen.

Die Fahrgemeinschaft rechtlich gesehen

Fahrgemeinschaften - so sind Sie rechtlich abgesichert.

Fahrgemeinschaften - so sind Sie rechtlich abgesichert.

Die Behandlung vieler weiterer Fragen hängt maßgeblich davon ab, wie eine „Fahrgemeinschaft“ juristisch  überhaupt zu bewerten ist. In den meisten Fällen sind keine weitergehenden vertraglichen Regelungen getroffen, häufig sind nicht einmal ausdrücklich die konkreten Pflichten vereinbart; die Bewertung ist daher anhand des Gesamtcharakters vorzunehmen. Dabei kann, je nach Einzelfall, ein so genannter Gefälligkeitsvertrag zum Beispiel in Form eines Auftrags, ein Gefälligkeitsverhältnis oder eine alltägliche Gefälligkeit vorliegen (vgl. auch Bundesgerichtshof, Urteil v. 14.11.1991, Az. III ZR 4/91). Bei ersterem kann die Leistung, also beispielsweise die jeweilige Fahrt, eingeklagt werden, es entstehen Haupt- und Nebenpflichten. Dies wird bei einfachen Fahrgemeinschaften wohl selten der Fall sein, da sich die Beteiligten meist flexibel halten wollen. Anders können wohl über Internetportale angebahnte Fahrten eingeordnet werden, da sich hier die Beteiligten in aller Regel nicht kennen und sich daher rechtlich stärker binden wollen.  Allerdings kann bei der “normalen” Fahrgemeinschaft zum Beispiel zur Arbeit wohl ein  so genanntes Gefälligkeitsverhältnis anzunehmen sein; hier sind Fahrt und Entgelt zwar nicht einklagbar, aber es bestehen Nebenpflichten, wie beispielsweise die zum sorgfältigen Umgang mit Rechtsgütern der Beteiligten. Eine bloße Gefälligkeit schließlich begründet keine rechtliche Pflichten; die Beteiligten wollen hier nur nach allgemeinem Deliktsrecht haften, was wohl bei einmaligen Fahrten ohne vereinbarte Gegenleistung einschlägig ist.

Wenn ein Unfall geschieht

Probleme tauchen zunächst dann auf, wenn es zu einem Unfall kommt. Wird dieser durch ein anderes Fahrzeug verursacht, ergeben sich keine Probleme; der Verursacher haftet grundsätzlich für die Schäden, die den Insassen entstanden sind. Zu klären ist nur der Fall, dass der Fahrer der Fahrgemeinschaft den Unfall verursacht. Dieser muss zunächst prinzipiell die Kosten tragen, die dem Unfallgegner entstanden sind, sowie seine eigenen; ein Anspruch darauf, dass die Mitfahrer einen Teil des Schadens übernehmen, kommt höchstens im Falle eines Mitverschuldens, beispielsweise durch Ablenkung, in Betracht. Fraglich bleibt aber, wer in diesen Fällen die Schäden der Insassen zu ersetzen hat. Hier ist zunächst zu beachten, dass die Haftpflichtversicherung des Fahrers im Regelfall für die Schäden der Mitfahrer bis zur vereinbarten Deckungssumme aufkommt; der Fahrer selbst bekommt zudem in der Regel einen etwaigen Schaden nicht ersetzt. Häufig wird diese Deckungssumme jedoch überschritten, und es bleibt fraglich, wer den Schaden dann zu ersetzen hat.

Zwar kann auch in dem Fall, dass eine Fahrgemeinschaft nicht als Schuldverhältnis mit vertraglichen Nebenpflichten qualifiziert werden kann, eine Schadensersatzpflicht in Betracht kommen; diese richtet sich dann allerdings nach dem Deliktsrecht mit der Folge, dass der verletzte Fahrzeuginsasse das Verschulden des Fahrzeugführers nachweisen muss; im anderen Fall wird dieses Verschulden vermutet. Daneben kommt eine Haftung nach straßenverkehrsrechtlichen Sondervorschriften in Betracht.

Handelt es sich um eine Fahrgemeinschaft zur Arbeitsstelle, zur Uni oder Schule, springt die gesetzliche Unfallversicherung ein, sofern der Unfall sich auch tatsächlich auf dem Weg zu diesem Ort oder von dort nach Hause ereignete. Umwege sind allerdings nicht abgesichert, es sei denn, diese dienen der Abholung oder Ablieferung der Kollegen oder es ist ein innerer Zusammenhang zur versicherten Tätigkeit gegeben (vgl. Landessozialgericht Saarbrücken, 20.09.2006, L 2 U 130/04). Hier ist die Rechtsprechung recht großzügig:  so hat beispielsweise das Bundessozialgericht entschieden, dass der Versicherungsschutz nicht allein aus dem Grund entfällt, dass der Fahrer zunächst einen Insassen zu dessen Zielort bringt, um dann eine weitere Person abzuholen und so eine weitere Fahrgemeinschaft zu gründen, solange es den Teilnehmern der Fahrgemeinschaft um die Erreichung des gemeinsamen Fahrtziels geht  (Bundessozialgericht, 12.01.2010, Az. B 2 U 33/08 R). Auch sind Umwege aus verkehrstechnischen Gründen gestattet. Eine Unterbrechung des Weges ist hingegen nur solange vom Versicherungsschutz umfasst, wie die Unterbrechung im inneren Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit steht, außer es handelt sich um ganz kurze Unterbrechungen; der Versicherungsschutz setzt dann erst wieder nach der Unterbrechung ein (Bundessozialgericht,  09.12.2003, Az. B 2 U 23/03 R).

Auch wenn kein Unfall passiert ist, kann ein Schaden entstehen, wenn sich ein Insasse zum Beispiel an einer scharfen Kante im Auto verletzt; hier ist ebenfalls für die Haftung maßgeblich, wie die Fahrgemeinschaft rechtlich eingeordnet wird.

Streitigkeiten über die Bezahlung

Aus dem Charakter als Freundschaftsdienst, aus dem heraus eine Fahrgemeinschaft häufig gegründet wird, resultieren nicht selten Probleme hinsichtlich der Bezahlung der Fahrdienste. Wie erläutert, sind der Fahrpreis und die Fahrt an sich bei der üblichen Gestaltung nicht einklagbar, was natürlich zu weiteren Problemen führen kann.

Rechtliche Absicherung

Zur rechtlichen Absicherung bietet sich aufgrund dieser Probleme an, die Modalitäten der Beförderung ausdrücklich zu vereinbaren. Es muss dabei kein schriftlicher Vertrag geschlossen werden; auch ist grundsätzlich unerheblich, ob immer derselbe gegen Kostenbeteiligung fährt oder sich die Beteiligten abwechseln. Es ist allerdings darauf zu achten, dass der Fahrer keinen Gewinn erzielt, da er sonst als Gewerbetreibender behandelt werden und unter Umständen einen Personenbeförderungsschein nachweisen müsste. Insbesondere sollte auf eine vorherige Klärung des Entgelts hingewirkt werden, um spätere Probleme zu verhindern. In anderen Fällen ist es ratsam, im Voraus zu bestimmen, wer an welchem Tag die Fahrt übernimmt, um diesbezügliche Streitigkeiten zu vermeiden. Grundsätzlich kann in gewissen Grenzen auch ein Haftungsausschluss, beispielsweise in der Form, dass eine Haftung nur für Beträge übernommen wird, für die die Versicherung nicht aufkommen würde, vereinbart werden. Hier bietet sich an, diesen schriftlich vor der ersten Fahrt abzuschließen, damit es im Ernstfall nicht zu Beweisschwierigkeiten kommt. Daneben bleibt zu beachten, dass jedes Mitglied der Fahrgemeinschaft grundsätzlich die volle Entfernungspauschale (0,30 €/km) steuerlich geltend machen kann; wenn allerdings ein Betrag von 4500 € überschritten ist, sind höhere Beträge nur absetzbar, wenn die Fahrten tatsächlich mit dem eigenen Fahrzeug zurückgelegt wurden. Zudem sollte auch im Vorhinein eine Regelung zur Begleichung von Bußgeldern und Ähnlichem getroffen werden. Schließlich  empfiehlt es sich auch, ein Fahrtenbuch zu führen, in dem sämtliche Kosten der gemeinsamen Fahrten festgehalten werden.

Auf der anderen Seite bietet es sich für die Insassen an, eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen; denn nicht selten verursachen die Mitfahrer Schäden am Wagen, für die diese dann Schadensersatz leisten müssen. Dieser wird dann von der Haftpflicht übernommen, sofern die Art des Schadens von der Versicherung erfasst wird.

Online-Rechtsberatung über Paypal abwickeln

Samstag, 05. Februar 2011

Die Abrechnung in der Online-Rechtsberatung können Sie am einfachsten über Paypal vornehmen. Dazu sind nur wenige Schritte nötig. Anschließend erfolgt die gesamte Zahlungsabwicklung vollautomatisch.

Wir zeigen Ihnen kurz, worum es sich bei Paypal überhaupt handelt und welche Schritte nötig sind, um Ihr Kundenkonto bei Recht-gehabt.de mit Ihrem Paypalkonto zu verknüpfen.

Was ist PayPal?

Paypal ist eine Bank mit Sitz in Luxemburg und ein Online-Bezahldienst. Dieser kann im Ein- und Verkauf im Online-Handel genutzt werden. Laut Paypal haben weltweit mehr als 210 Millionen Menschen ein Mitgliedskonto, sodass es sich um den meistgenutzten Onlinebezahldienst handelt. Nutzer hinterlegen bei Paypal ihre Bankdaten und sichern diese über einen persönlichen Login. Die Nutzung an sich ist kostenlos. Es fallen nur Transaktionsgebühren an.

Was bringt mir eine Anbindung von PayPal an Recht-gehabt.de?

Wenn Sie selbst ein Paypal-Konto haben, so können Kunden die Anwaltsrechnung direkt auf Ihr Paypal-Konto überweisen. Das Geld wird dann sofort auf Ihr Bankkonto, wie beispielsweise ein Ander- oder sonstiges Anwaltskonto weitergeleitet. Der große Vorteil von Paypal besteht darin, dass Recht-gehabt.de eine Schnittstelle zu Paypal entwickelt hat. Das ermöglicht einen automatischen Forderungseinzug. Insofern zieht Paypal die Anwaltsgebühren automatisch ein, sobald Sie den Auftrag beantwortet haben. In diesem Moment sieht der Mandant auch Ihre Antwort. Dieses Vorgehen ermöglicht eine schnelle und bequeme Abrechnung, da der Mandant nicht warten muss, bis das Geld auf Ihrem Konto eingegangen ist und Sie die Zahlungssperre deaktiviert haben, die bis dahin die Einsicht der Antwort durch den Mandanten verhindert.

Wie ermögliche ich es Mandanten, per Paypal zu zahlen?

Wenn Sie Paypal als Zahlungsmöglichkeit anbieten wollen, so bedarf es nur weniger Schritte. Eine Anleitung finden Sie hier:

1. Paypal Account anlegen

Haben Sie noch keinen eigenen Paypal-Account? Unter dem folgenden Link können Sie kostenlos ein Paypal-Geschäftskonto eröffnen: https://www.paypal-deutschland.de/haendler/

2. API-Berechtigung erzeugen

Damit Recht-gehabt.de die Zahlungsdaten des Mandanten automatisiert an Paypal übermitteln kann, muss eine Verbindung zwischen Ihrem Paypal-Account und Recht-gehabt.de hergestellt werden. Dieses wird über eine sogenannte API-Schnittstelle realisiert. Sie müssen daher zunächst einen API-Code erzeugen und diesesn anschließend bei Recht-gehabt.de eingeben.

  1. Loggen Sie sich in Ihren Paypal-Account ein: http://www.paypal.de/de
  2. Gehen Sie auf “Mein Konto” > “Mein Profil” > “Kontoinformationen” > API-Zugriff
  3. Sie befinden sich jetzt auf der Seite “Einrichten von API-Genehmigungen und -Berechtigungen”. Wählen Sie dort aus: “Option 2: API-Genehmigung zur Erstellung Ihres eigenen API-Nutzernamens und -Passwortes anfordern”.

  4. Wählen Sie im folgende “Fordern Sie eine API-Signatur an” und klicken Sie auf “Zustimmen und senden”.
  5. Notieren sie sich die nun angezeigten Informationen zu API-Benutzername, API-Passwort und Unterschrift
  6. Loggen Sie sich auf Recht-gehabt.de in die Anwaltszentrale ein: http://www.meine-anwaltsbewertung.de/kundenbereich
  7. Wählen Sie in der Navigation den Bereich “Einstellungen”
  8. In der Kategorie “Onlineberatung: Paypal-Zugangsdaten” geben Sie jetzt die eben notierten API-Daten ein. Zudem müssen Sie einen Haken bei “Bezahlung per Paypal ermöglichen” setzen.
  9. Testen Sie den Paypaleinzug indem Sie auf “Zugriff auf Paypal-Konto” klicken. Es werden keine Beträge abgebucht sondern lediglich die Verbindungsdaten überprüft.
  10. Fertig. Sie können jetzt Zahlungen per Paypal empfangen.

Anwalt zum Festpreis beauftragen

Samstag, 05. Februar 2011

Im Rechtshop von Recht-gehabt.de können Sie jetzt Anwälte zum vorher festgelegten Richtpreis beauftragen und so Kostenüberraschungen vermeiden.

Die Behauptung “Anwälte sind teuer” hält sich hartnäckig. Das liegt häufig vorallem daran, dass der Rechtsanwalt es im Voraus nicht schafft, den Mandanten über die zu erwartenden Kosten aufzuklären. Kommt dann die Anwaltsrechnung ins Haus, ist der Schrecken meist groß. Dieser Glaube hält viele Menschen auch davon ab, einen Anwalt überhaupt erst aufzusuchen.

Angebote von Anwälten zum Festpreis
Anwälte im Rechtshop zum Festpreis beauftragen.

Anwälte im Rechtshop zum Festpreis beauftragen

In unserem neuen Rechtshop finden Sie ab sofort anwaltliche Dienstleistungen zum Festpreis. So können Sie beispielsweise einen Anwalt beauftragen, um ein Arbeitszeugnis zu prüfen (ab 89,- Euro inkl. MwSt), Forderungen aus Abofallen und anderer Internet-Abzocke abzuwehren (ab 49,70 Euro inkl. MwSt) oder eine Abmahnung wegen der Nutzung von Filesharing-Tauschbörsen zu prüfen (ab 119,90 Euro inkl. MwSt). Jedes Produkt kann von mehreren Rechtsanwälten angeboten werden, die um Sie werben. Die Anwälte beschreiben dabei ausführlich, was von dem angegebenen Preis bereits erfasst ist. So können Sie die unterschiedlichen Angebote gut vergleichen und erhalten verbindliche Informationen darüber, was Sie für den Preis erwartet.

Einfache Online-Abwicklung

Soll der Anwalt beispielsweise zum Arbeitszeugnis-Check beauftragt werden, so können Sie ihn mit wenigen Klicks beuaftragen. Beschreiben Sie kurz worum es in Ihrem speziellen Fall geht und laden Sie beispielsweise Dokumente hoch, die der Anwalt überprüfen soll. Die Daten werden über eine gesicherte SSL-Verbindung verschlüsselt übertragen und sind nur für den beauftragten Anwalt sichtbar. Die Öffentlichkeit erfährt nichts von Ihrem Auftrag.

Sobald der Anwalt Ihren Auftrag bearbeitet hat, wird er sich bei Ihnen melden. Auch hier kann die gesamte Kommunikation über die Server von Recht-gehabt.de abgewickelt werden.

Einfache Bezahlung

Wählen Sie Ihre Dienstleistung vom Anwalt zum Festpreis

Auch die Bezahlung ist einfach. Nach Beantwortung durch den Anwalt, erhalten Sie eine Rechnung im PDF-Format. Überweisen Sie den Betrag einfach auf das Konto des Anwaltes und die Antwort des Anwalts wird umgehend freigeschaltet. Noch schneller geht es, wenn der Anwalt Zahlung per Paypal anbietet. Dann können Sie die Antwort sofort lesen.

Welcher Anwalt eine Zahlung per Paypal anbietet, können Sie schnell beim jeweiligen Angebot sehen.

Anwaltsdienstleistungen haben Ihren Preis

Wem die obigen Preise immer noch zu teuer scheinen, der sollte sich gesagt sein lassen: Auch Anwaltsdienstleistungen haben ihren Preis. Das liegt nicht daran, dass der Anwalt seinen Porsche oder Golfschläger finanzieren muss, sondern dass auch Anwälte laufende Kosten für Büro, Sekretärin und eine Berufshaftpflichtversicherung haben. Zudem ist jeder Anwalt von Gesetzes wegen dazu verpflichtet, bei einer Falschberatung dem Mandanten alle dadurch entstandenen Kosten zu ersetzen. Der Anwalt steht für seinen Rat daher auch rechtlich ein. Insofern rentieren Sie sich die Kosten für die Beratung schnell.

Noch Fragen? Schreiben Sie uns!

Haben Sie noch Fragen oder Anregungen zu unserem Rechtshop? Dann hinterlassen Sie uns doch einfach einen Kommentar. Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Sollten Sie Anwalt sein, und Ihre Produkte in unserem Shop anbieten wollen, so können Sie sich gerne hier informieren.

 
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