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Archiv für Dezember 2012

Inkassobüros – zu Unrecht verschrien?

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Gesponsorter Beitrag

Es ist der Alptraum jedes säumigen Schuldners: Eines Tages klingelt es, und vor der Tür steht eine finstere Gestalt, um Geld einzutreiben. Wenn ein Inkassounternehmen läutet, dann wird es bitter, das ist jedenfalls eine weitverbreitete Meinung. Wer den Forderungen nicht nachkommt, heißt es, muss mit Drohungen rechnen, und zu den eigentlichen Schulden kommt auch noch ein saftiger Aufschlag an Inkassogebühren. Das Internet ist voll von solchen Schauergeschichten. Das Problem ist: nicht alle von ihnen sind erlogen, denn in der Branche gibt es schwarze Schafe. Unter dem schlechten Ruf leiden auch seriöse Anbieter. Die BFS risk & collection in Verl versucht, mit diesen Vorurteilen aufzuräumen.

Vorgehen nach gesetzlichen Richtlinien

Jeder seriöse Inkassodienstleister verfügt über eine Erlaubnis zum Einzug fremder Forderungen nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz. Der gesetzliche Rahmen soll den Schuldner schützen und gewährleisten, dass beim Einzug von Forderungen niemals juristische Grenzen überschritten werden (wenn etwa der Tatbestand der Nötigung vorliegt). Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) gibt seinen Mitgliedern darüber hinaus strenge Richtlinien für den Einzug von Forderungen vor, um dem Vorwurf entgegenzuwirken, hier werde Abzocke betrieben.
Selbst gerichtliche Maßnahmen wie Zwangsvollstreckungen leiten seriöse Anbieter nur dann ein, wenn alle Versuche einer gütlichen Einigung scheitern sollten. Firmen wie die BFS risk & collection vermitteln zwischen den betroffenen Seiten, indem sie zunächst den Dialog mit den Schuldnern suchen. Hierbei sollen Wege gefunden werden, ausstehende Zahlungen vorzunehmen. Inkassobüros übernehmen damit eine entscheidende Aufgabe für den Gläubiger, der sich zu oft selbst in seiner Existenz bedroht sieht.

Insolvenzen im Schatten des Schuldenbergs

Im Falle einer nicht bezahlte Rechnung ist nicht allein die Situation des Schuldners zu bedenken. Dieser kann viele Gründe haben, die Zahlung nicht vorzunehmen: eigene finanzielle Engpässe, Schludrigkeiten oder sogar Berechnung.
Auf der anderen Seite steht jedoch der Gläubiger, der bereits eine Leistung erbracht hat, ohne dafür entlohnt zu werden. Für ihn macht es keinen Unterschied, aus welchen Gründen die Verbindlichkeit nicht beglichen wird: er muss selbst Löhne und Gehälter zahlen, investieren und eigene Rechnungen begleichen. Zu viele offene Forderungen gefährden die Liquidität seines Unternehmens. Vom Einzug der Forderungen hängt für den Unternehmer daher nicht nur die Zukunft seiner Firma und seiner eigenen Familie ab, sondern auch die Existenzen seiner Mitarbeiter und ihrer Angehörigen.
Die Summe der nicht beglichenen Rechnungen allein in Deutschland ist enorm. Laut dem Statistischen Bundesamt beläuft sich die Gesamtsumme aller offenen Forderungen zwischen Januar und September 2012 auf 39,3 Milliarden Euro; der Schuldenberg ist somit um mehr als 50% gegenüber demselben Zeitraum im Vorjahr (24,0 Milliarden) gewachsen. Hinter dieser Zahl stehen 21803 Unternehmensinsolvenzen und unzählige persönliche Schicksale.

Inkasso als letzte Rettung

Viele Insolvenzen können verhindert werden, wenn der Gläubiger rechtzeitig die nötigen Schritte einleitet, um seine eigene Liquidität zu sichern. Ein Inkassodienstleister bietet neben dem Einzug auch die Übernahme von Forderungen an: der Gläubiger tritt seine Forderungen einzeln oder in ihrer Gesamtheit an den Dienstleister ab und erhält dafür sofort benötigte finanzielle Mittel. Es ist wohl nicht zuletzt der erwähnte schlechte Ruf der Branche, der viele Unternehmer zögern lässt, die Dienstleistungen eines Inkassounternehmens in Anspruch zu nehmen. Doch hier zu zögern ist falsch. Wer die Spreu vom Weizen zu trennen weiß und einen seriösen und erfahrenen Anbieter beauftragt, trifft die richtige Entscheidung. Es ist eine Entscheidung, die Arbeitsplätze sichert – und die wirtschaftliche Zukunft des Mittelstands.

Guter Rat ist teuer? Nicht mit der richtigen Versicherung

Mittwoch, 05. Dezember 2012

Gesponsorter Beitrag

Flattert die Anwaltsrechnung erstmal ins Haus, ist es zu spät. Wer in einen Prozess verwickelt wird, hat nicht nur Ärger am Hals, sondern oft auch noch hohe Schulden: eine Rechtsschutzversicherung gewährleistet, dass gutes Recht keine Kostenfrage ist.

“Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!”

Diesen Satz legte Schiller seinem Wilhelm Tell in den Mund, und er ist heute so wahr wie zur Zeit der Weimarer Klassik. Ein großer Teil aller Auseinandersetzungen, die in Deutschland vor Gericht ausgefochten werden, sind Nachbarschaftsstreits. Meist geht es um Lärmbelästigung, aber auch Wildwuchs im Garten, nicht genehmigte Bautätigkeiten und zugeparkte Einfahrten führen zu Ärger auf beiden Seiten des Gartenzauns. Schneller als man denkt, hat man eine Klage am Hals.

Nicht immer sind Nachbarn die Beklagten. Auch zwischen Mietern und Eigentümern kommt es häufig zu Streit. Beispiel: Im Badezimmer tropft und schimmelt es, doch der Vermieter weigert sich, längst versprochene Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Wie kommt man da zu seinem Recht? Wenn das Personalbüro eine ungerechtfertigte Kündigung ausspricht, wenn man sich als Arbeitnehmer unnötigen Schikanen ausgesetzt sieht: es gibt viele Situationen, in denen man einen Rechtsbeistand braucht, und es kann wirklich jeden treffen.

Versicherungen – maßgeschneidert für verschiedene Bedürfnisse

So wie alle Menschen verschieden sind, profitieren sie auch in unterschiedlichen Lebensbereichen von einem Rechtsschutz. Unter www.rechtsschutzversicherung.org können Sie zwischen verschiedenen Anbietern vergleichen und Ihre Versicherung und den passenden Tarif ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen auswählen. Singles, Beamte sowie Angestellte im öffentlichen Dienst profitieren übrigens häufig von besonderen Rabatten.

Im Streitfall sollte man zunächst einmal versuchen, einen Prozess zu vermeiden, denn er verursacht allen Beteiligten großen Ärger. Erst, wenn eine gütliche Einigung nicht möglich ist, sollte man vor Gericht gehen. Wenn es soweit kommt, wenden sich viele Betroffene zunächst an die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale. Doch diese Beratung ist kostenpflichtig und noch dazu oft unbefriedigend: nicht selten wird einem dort lediglich geraten, dass man sich einen Fachanwalt für das entsprechende Rechtsgebiet nehmen soll.

Häufig kann man sich diesen Weg also sparen. Wer sich für eine Rechtsschutzversicherung entscheidet, wird von Profis beraten!

Kosten entstehen auch, wenn man im Recht ist

Das Risiko liegt bei einem Gerichtsprozess nicht allein beim Unterlegenen. Die Kosten für das Gericht und den eigenen Anwalt müssen nämlich anteilig unter Umständen selbst dann übernommen werden, wenn man den Prozess gewinnt. Auch bei einem gewonnenen Zivilprozess ist der Ausgang nämlich nicht immer so eindeutig, dass alle Kosten dem Prozessgegner angelastet werden. In diesem Fall springt die Rechtsschutzversicherung ein.

Leistungen einer Rechtsschutzversicherung im Überblick:

  • eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die rechtliche Betreuung der Versicherten und die bei einem Prozess entstehenden Kosten
  • sie erstattet auch die Kosten für eine Beratung, wenn es nicht zum Prozess kommt
  • sie zahlt wenn nötig Kostenvorschüsse

Viele Versicherungen bieten ihren Kunden zusätzliche attraktive Serviceangebote wie zum Beispiel:

  • Inkassoservice
  • eine erste Beratung am Telefon
  • auf Wunsch kommt der Anwalt auch ganz bequem zu Ihnen nach Hause

Suchen Sie sich die Versicherung, die perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Die große Transparenz der Angebote im Internet macht es leicht, das Richtige zu finden. Denn Schiller mahnt zur Voraussicht: die nächste Klage kommt bestimmt!

 
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