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Archiv für die Kategorie ‘Anwaltsmarketing’

Online-Rechtsberatung über Paypal abwickeln

Samstag, 05. Februar 2011

Die Abrechnung in der Online-Rechtsberatung können Sie am einfachsten über Paypal vornehmen. Dazu sind nur wenige Schritte nötig. Anschließend erfolgt die gesamte Zahlungsabwicklung vollautomatisch.

Wir zeigen Ihnen kurz, worum es sich bei Paypal überhaupt handelt und welche Schritte nötig sind, um Ihr Kundenkonto bei Recht-gehabt.de mit Ihrem Paypalkonto zu verknüpfen.

Was ist PayPal?

Paypal ist eine Bank mit Sitz in Luxemburg und ein Online-Bezahldienst. Dieser kann im Ein- und Verkauf im Online-Handel genutzt werden. Laut Paypal haben weltweit mehr als 210 Millionen Menschen ein Mitgliedskonto, sodass es sich um den meistgenutzten Onlinebezahldienst handelt. Nutzer hinterlegen bei Paypal ihre Bankdaten und sichern diese über einen persönlichen Login. Die Nutzung an sich ist kostenlos. Es fallen nur Transaktionsgebühren an.

Was bringt mir eine Anbindung von PayPal an Recht-gehabt.de?

Wenn Sie selbst ein Paypal-Konto haben, so können Kunden die Anwaltsrechnung direkt auf Ihr Paypal-Konto überweisen. Das Geld wird dann sofort auf Ihr Bankkonto, wie beispielsweise ein Ander- oder sonstiges Anwaltskonto weitergeleitet. Der große Vorteil von Paypal besteht darin, dass Recht-gehabt.de eine Schnittstelle zu Paypal entwickelt hat. Das ermöglicht einen automatischen Forderungseinzug. Insofern zieht Paypal die Anwaltsgebühren automatisch ein, sobald Sie den Auftrag beantwortet haben. In diesem Moment sieht der Mandant auch Ihre Antwort. Dieses Vorgehen ermöglicht eine schnelle und bequeme Abrechnung, da der Mandant nicht warten muss, bis das Geld auf Ihrem Konto eingegangen ist und Sie die Zahlungssperre deaktiviert haben, die bis dahin die Einsicht der Antwort durch den Mandanten verhindert.

Wie ermögliche ich es Mandanten, per Paypal zu zahlen?

Wenn Sie Paypal als Zahlungsmöglichkeit anbieten wollen, so bedarf es nur weniger Schritte. Eine Anleitung finden Sie hier:

1. Paypal Account anlegen

Haben Sie noch keinen eigenen Paypal-Account? Unter dem folgenden Link können Sie kostenlos ein Paypal-Geschäftskonto eröffnen: https://www.paypal-deutschland.de/haendler/

2. API-Berechtigung erzeugen

Damit Recht-gehabt.de die Zahlungsdaten des Mandanten automatisiert an Paypal übermitteln kann, muss eine Verbindung zwischen Ihrem Paypal-Account und Recht-gehabt.de hergestellt werden. Dieses wird über eine sogenannte API-Schnittstelle realisiert. Sie müssen daher zunächst einen API-Code erzeugen und diesesn anschließend bei Recht-gehabt.de eingeben.

  1. Loggen Sie sich in Ihren Paypal-Account ein: http://www.paypal.de/de
  2. Gehen Sie auf “Mein Konto” > “Mein Profil” > “Kontoinformationen” > API-Zugriff
  3. Sie befinden sich jetzt auf der Seite “Einrichten von API-Genehmigungen und -Berechtigungen”. Wählen Sie dort aus: “Option 2: API-Genehmigung zur Erstellung Ihres eigenen API-Nutzernamens und -Passwortes anfordern”.

  4. Wählen Sie im folgende “Fordern Sie eine API-Signatur an” und klicken Sie auf “Zustimmen und senden”.
  5. Notieren sie sich die nun angezeigten Informationen zu API-Benutzername, API-Passwort und Unterschrift
  6. Loggen Sie sich auf Recht-gehabt.de in die Anwaltszentrale ein: http://www.meine-anwaltsbewertung.de/kundenbereich
  7. Wählen Sie in der Navigation den Bereich “Einstellungen”
  8. In der Kategorie “Onlineberatung: Paypal-Zugangsdaten” geben Sie jetzt die eben notierten API-Daten ein. Zudem müssen Sie einen Haken bei “Bezahlung per Paypal ermöglichen” setzen.
  9. Testen Sie den Paypaleinzug indem Sie auf “Zugriff auf Paypal-Konto” klicken. Es werden keine Beträge abgebucht sondern lediglich die Verbindungsdaten überprüft.
  10. Fertig. Sie können jetzt Zahlungen per Paypal empfangen.

Anwalt zum Festpreis beauftragen

Samstag, 05. Februar 2011

Im Rechtshop von Recht-gehabt.de können Sie jetzt Anwälte zum vorher festgelegten Richtpreis beauftragen und so Kostenüberraschungen vermeiden.

Die Behauptung “Anwälte sind teuer” hält sich hartnäckig. Das liegt häufig vorallem daran, dass der Rechtsanwalt es im Voraus nicht schafft, den Mandanten über die zu erwartenden Kosten aufzuklären. Kommt dann die Anwaltsrechnung ins Haus, ist der Schrecken meist groß. Dieser Glaube hält viele Menschen auch davon ab, einen Anwalt überhaupt erst aufzusuchen.

Angebote von Anwälten zum Festpreis
Anwälte im Rechtshop zum Festpreis beauftragen.

Anwälte im Rechtshop zum Festpreis beauftragen

In unserem neuen Rechtshop finden Sie ab sofort anwaltliche Dienstleistungen zum Festpreis. So können Sie beispielsweise einen Anwalt beauftragen, um ein Arbeitszeugnis zu prüfen (ab 89,- Euro inkl. MwSt), Forderungen aus Abofallen und anderer Internet-Abzocke abzuwehren (ab 49,70 Euro inkl. MwSt) oder eine Abmahnung wegen der Nutzung von Filesharing-Tauschbörsen zu prüfen (ab 119,90 Euro inkl. MwSt). Jedes Produkt kann von mehreren Rechtsanwälten angeboten werden, die um Sie werben. Die Anwälte beschreiben dabei ausführlich, was von dem angegebenen Preis bereits erfasst ist. So können Sie die unterschiedlichen Angebote gut vergleichen und erhalten verbindliche Informationen darüber, was Sie für den Preis erwartet.

Einfache Online-Abwicklung

Soll der Anwalt beispielsweise zum Arbeitszeugnis-Check beauftragt werden, so können Sie ihn mit wenigen Klicks beuaftragen. Beschreiben Sie kurz worum es in Ihrem speziellen Fall geht und laden Sie beispielsweise Dokumente hoch, die der Anwalt überprüfen soll. Die Daten werden über eine gesicherte SSL-Verbindung verschlüsselt übertragen und sind nur für den beauftragten Anwalt sichtbar. Die Öffentlichkeit erfährt nichts von Ihrem Auftrag.

Sobald der Anwalt Ihren Auftrag bearbeitet hat, wird er sich bei Ihnen melden. Auch hier kann die gesamte Kommunikation über die Server von Recht-gehabt.de abgewickelt werden.

Einfache Bezahlung

Wählen Sie Ihre Dienstleistung vom Anwalt zum Festpreis

Auch die Bezahlung ist einfach. Nach Beantwortung durch den Anwalt, erhalten Sie eine Rechnung im PDF-Format. Überweisen Sie den Betrag einfach auf das Konto des Anwaltes und die Antwort des Anwalts wird umgehend freigeschaltet. Noch schneller geht es, wenn der Anwalt Zahlung per Paypal anbietet. Dann können Sie die Antwort sofort lesen.

Welcher Anwalt eine Zahlung per Paypal anbietet, können Sie schnell beim jeweiligen Angebot sehen.

Anwaltsdienstleistungen haben Ihren Preis

Wem die obigen Preise immer noch zu teuer scheinen, der sollte sich gesagt sein lassen: Auch Anwaltsdienstleistungen haben ihren Preis. Das liegt nicht daran, dass der Anwalt seinen Porsche oder Golfschläger finanzieren muss, sondern dass auch Anwälte laufende Kosten für Büro, Sekretärin und eine Berufshaftpflichtversicherung haben. Zudem ist jeder Anwalt von Gesetzes wegen dazu verpflichtet, bei einer Falschberatung dem Mandanten alle dadurch entstandenen Kosten zu ersetzen. Der Anwalt steht für seinen Rat daher auch rechtlich ein. Insofern rentieren Sie sich die Kosten für die Beratung schnell.

Noch Fragen? Schreiben Sie uns!

Haben Sie noch Fragen oder Anregungen zu unserem Rechtshop? Dann hinterlassen Sie uns doch einfach einen Kommentar. Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Sollten Sie Anwalt sein, und Ihre Produkte in unserem Shop anbieten wollen, so können Sie sich gerne hier informieren.

Online-Bewertung: So nutzen Anwälte Anwaltsbewertungen für Eigenwerbung – neun Tipps

Freitag, 23. Juli 2010

Immer mehr Verbraucher nutzen das Internet, um ihre Meinung über Ärzte, Arbeitgeber oder mittelständische Unternehmen abzugeben. Auch Anwälte werden neuerdings im Internet bewertet.  Viele Unternehmer und insbesondere Anwälte sind sich noch gar nicht bewusst, wie sie Web-Zensuren für die eigene Vermarktung nutzen können.

Das Internet hat schon lange seinen Status als “Read-Only” Medium verloren. Informationen werden durch den Nutzer nicht nur passiv konsumiert, vielmehr drängen Surfer darauf , selbst Inhalte ins Internet zu stellen und aktiv am weltweiten Netz mitzuwirken. Laut der BITKOM, dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., veröffentlicht sogar jeder fünfte Bundesbürger regelmäßig eigene Nachrichten im Internet.

Gute Bewertungen schaffen Vertrauen und generieren Mandate

Berichtet ein ehemaliger Mandat im Internet positiv über den Anwalt und die Kanzlei, in der er gut beraten wurde, so wirbt er mit diese Empfehlung automatisch für die Kanzlei. Im Endeffekt handelt es sich um nichts anderes als Mund-zu-Mund-Propaganda, die in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen ist, da sie sich weitreichend unabhängig vom Werbebestreben der Kanzlei vollzieht. Zudem setzen viele Menschen eher auf die persönlichen Erfahrungen anderer, als den meist vollmundigen Werbeversprechen (“Bei uns kommen Sie zu Ihrem Recht”) zu folgen. Laut Marktforschung haben Empfehlungen anderer meist einen signifikanten Einfluss auf die Bereitschaft des Kunden, einen Dienstleister zu kontaktieren. In der Regel ist der Kunde sogar bereit bis zu 20% mehr Geld für eine Dienstleistung auszugeben. Dieses ist wegen festgesteckter Gebühren für den Rechtsanwalt eher zweitrangig. Das Grundprinzip einer erhöhten Bereitschaft einen bestimmten Rechtsanwalt zu kontaktieren, lässt sich aber auch auf die Branche der Rechtsberatung übertragen.

Wo wird bewertet?

Besonders Dienstleistungen, die ein besonderes Ambiente oder Wohlfühlgefühl erzeugen sollen, werden von sehr vielen Menschen bewertet. So werden insbesondere Urlaubsreisen und Hotels im Hinblick auf Sauberkeit, Service oder Komfort von einer Vielzahl von Menschen bewertet, so beispielsweise auf dem Urlaubsportal weg.de. Jeder fühlt sich hier zum Experten auserkoren und möchte seine Meinung der Gemeinschaft mitteilen. Auch Ärzte lassen sich auf verschiedenen Seiten wie docinsider.de oder imedo.de bewerten.

Neun Tipps zu Anwaltsbewertungen im Internet

  • Auf die Reichweite des Bewertungsportales achten.
  • Zufriedene Mandanten zum Bewerten animieren.
  • Auf gute Platzierung in den Portalen achten, ggf. einen werblichen Eintrag buchen
  • Informationen durch das Einstellen von Bildern oder Broschüren weitergeben und den Kunden so an sich binden.
  • Eigene Kanzleiwebsite mit Bewertungsfunktion vernetzen.
  • Darauf achten, ob es die Möglichkeit gibt, anstößige Bewertungen zu melden.
  • Seriöse und optisch ansprechende Bewertungsportale nutzen.
  • In rechtlichen Communities einbringen und beispielsweise Fachartikel veröffentlichen.
  • Offen und unkompliziert mit Mandanten kommunizieren.

Fragen? Sprechen Sie uns an

Die Bewertung von Anwälten steckt hingegen noch in den Kinderschuhen. Lange Zeit hat sich kaum ein Anbieter an die Bewertung von Anwälten gewagt. So hat sich beispielsweise eine Anwaltsbewertungsplattform auf meine-anwaltsbewertung.de herauskristallisiert und wird zunehmend von zufriedenen aber auch unzufriedenen Mandanten besucht.

Wie kann ich sichergehen auch bewertet zu werden?

Doch wie kann ein Anwalt mit eigener Internetseite auch sichergehen, dass er im Internet bewertet wird? Einerseits kann der Rechtsanwalt seine Internetseite im Hinblick auf Bewertungsbegriffe für Suchmaschinen optimieren. Landet der Nutzer auf der Seite des Rechtsanwaltes, so ist die Bewertung allerdings noch nicht sichergestellt. Eine eigene Bewertungsmöglichkeit auf der Seite vorzuhalten, beispielsweise in Form eines Gästebuches, ist für Anwälte nach diversen Gerichtsentscheidungen tabu (Oberlandesgericht Nürnberg, 3 U 3977/98). Zu groß ist die Gefahr, dass im alleine vom Rechtsanwalt beherrschten Medium, lediglich positive Berichte verbleiben und negative Einträge gelöscht werden.

Abhilfe schaffen hingegen Onlinebewertungsportale. Diese werden von Dritten betrieben, sodass der Anwalt die Bewertungen nicht alleine beherrschen kann und dementsprechend unliebsame Bewertungen nicht löschen kann, solange diese nicht die Grenze der Schmähkritik überschreiten. Insofern sollte der Anwalt auf seiner Startseite gut sichtbar einen Link anbringen, über den der Nutzer auf das Onlineprofil des Anwalts auf der Bewertungsplattform geführt wird. Anbieter wie meine-anwaltsbewertung.de bieten sogar Vernetzungsmöglichkeiten an. So kann der Anwalt beispielsweise einen Button auf seine Seite einfügen, der die aktuellen Bewertungen grafisch anzeigt.

Derartige Portale bieten daher einen Mehrwert für die Werbung der eigenen Kanzlei.Wer keine Anwaltshomepage besitzt, kann sich meist konstenlos auf derartigen Branchenseiten einen Profileintrag zulegen. Auf diesen Portalen findet der interessierte Mandant dann über die Eingabe des Ortes gezielt einen Anwalt seiner Wahl und erhält gleichzeitig alle Bewertungen, die über den jeweiligen Juristen abgegeben wurden.

Premium-Anwaltsprofil: Sonderkonditionen für Mitglieder beim FORUM Junge Anwaltschaft

Donnerstag, 27. Mai 2010
Aktion Forum Junge Anwaltschaft

Wie Sie sicherlich wissen, können Rechtsanwälte sich kostenlos in unserer Anwaltsbewertung ein Profil anlegen, mit dem für die eigene Kanzlei und Tätigkeit geworben werden kann. Die wesentlichen Vorteile sind:

  • Umfangreiches Anwaltsprofil mit Foto, Tätigkeitsschwerpunkten, Fachanwaltstiteln und vielen weiteren Informationen
  • Unbegrenzt Anwaltsartikel veröffentlichen
  • Profil frei von Werbung Dritter
  • Kein Risiko: 30 Tage Geld-zurück-Garantie wenn Sie nicht zufrieden sind

Für Mitglieder des FORUM Junge Anwaltschaft bieten wir jetzt eine Spezialaktion an. Wer sich bis zum 30.07.2010 unter http://www.meine-anwaltsbewertung.de/aktion-junge-anwaltschaft anmeldet, der erhält die ersten 3 Monate gratis.

Anwalt und Marketing im Internet

Dienstag, 25. Mai 2010

Anwaltsmarketing findet nicht nur im Internet statt. Stattdessen gibt es auch noch eine Vielzahl an Möglichkeiten, die sich offline nutzen lassen. Die wichtigsten Möglichkeiten des Anwaltsmarketings außerhalb des Internets und deren Online-Alternativen finden Sie hier.

Schon bevor es das Internet gab mussten Anwalte um ihre Mandanten werben. Im Laufe der Zeit hat sich eine Vielzahl an Möglichkeiten herauskristallisiert, wie Mandanten angesprochen werden können. Mittlerweile werden viele diese Werbeformen allerdings durch die neuen Medien und insbesondere das Internet abgelöst. An vielen Stellen gibt es im Internet Lösungen, die wesentlich praktikabler als althergebrachte Werbemethoden sind.

Dennoch kann ein wirksames Anwalts- und Kanzleimarketing auch durch Maßnahmen im Offline-Bereich unterstützt werden. Daher möchte ich Ihnen die klassischen Werbemöglichkeiten und deren Äquivalent im Internet einmal genauer vorstellen.

Zu den klassischen Werbemöglichkeiten als Rechtsanwalt gehören:

  • Vortragstätigkeit
  • Verzeichnisse, z.B. Gelbe Seiten
  • Publikationen in Zeitungen / Zeitschriften
  • Führungspositionen in Vereinen oder Verbänden
  • Zeitungsanzeigen
  • Telefonberatung
Klassische Vortragstätigkeit

Traditionell halten Rechtsanwälte Vorträge, um Expertise zu teilen und Mandanten auf sich aufmerksam zu machen. Vorträge können bei Firmen oder Vereinen gehalten werden. Auch das Fernsehen bzw. Radio sind teilweise gegenüber Interviews aufgeschlossen; gerade wenn es um aktuelle Themen geht. Die Nachteile dieser Marketingform liegen aber meist im großen Zeitverlust. Wer längere Vorträge hält, ist meist den Tag über eingebunden und hat gegebenenfalls sogar noch Anfahrtswege, die ebenfalls Zeit brauchen und Anfahrtskosten verursachen können. Zudem fehlt die Zeit, um im Büro Akten bearbeiten zu können. Der Vorteil liegt allerdings darin, dass Sie persönlich erscheinen und potentielle Mandanten Sie live erleben. Da die Auswahl eines Rechtsanwaltes immer auch eine Vertrauensentscheidung ist, können Sie durch einen guten Auftritt Pluspunkte sammeln.

Die Alternative zur klassischen Vortragstätigkeit liegt in sogenannten Podcasts oder auch Vodcasts. Bei diesen handelt es sich um Audio- beziehungsweise Videoaufzeichnungen, in denen Sie die Vorträge halten und diese ins Internet stellen. Ein gutes Beispiel für Vodcasts ist die Seite von Dr. Bahr auf http://www.law-vodcast.de/. Die dort bereitgehaltenen Videos sind aufwändig produziert und geschnitten. Wer allerdings auf eine gute Produktion mit professionellen Sprechern setzt, für den fallen hohe Kosten an. Zudem sind Videobeiträge von Suchmaschinen nicht durchsuchbar und daher schwerer im Internet zu finden.

Publikationen in Zeitschriften / Zeitungen

Häufig veröffentlichen Rechtsanwälte Artikel in Zeitungen oder Zeitschriften. Darin kann beispielsweise über aktuelle Urteile oder auch für Verbraucher relevante Themen – wie das Widerrufsrecht im Fernabsatz – berichtet werden. Die Kosten sind hier relativ gering, allerdings sind gute Kontakte zu Redaktionen nötig. Häufig haben Zeitschriften auch schon feste Autoren für rechtliche Kolumnen, was die Schwierigkeit erhöht, dort Fuß zu fassen. Zudem ergeben sich häufig Streuverluste, da die wenigsten Leser zu dem Zeitpunkt einen Juristen benötigen, in dem der Artikel erscheint. Wenn dann rechtliche Beratung nötig wird, so wird man sich kaum an den alten Artikel erinnern. Anders mag das nur dann sein, wenn der Anwalt beispielsweise wöchentlich für die betreffende Zeitschrift schreibt.

Publizieren lassen sich Artikel allerdings auch im Internet. Zu diesem Punkt hatte ich bereits einen Beitrag über das Artikelmarketing für Rechtsanwälte verfasst. Die selbstgeschriebenen Artikel lassen sich in Blogs, Rechtsmagazinen oder Onlinezeitschriften veröffentlichen. Die Kosten dafür sind meist niedrig, da viele Internetseiten kostenlos Artikel veröffentlichen, wie auch auf dieser Seite in der Rubrik Anwaltstipps. Die Artikel können natürlich auch auf der eigenen Kanzleihomepage veröffentlicht werden. Allerdings ist dieses nur dann sinnvoll, wenn diese Seite viele Besucher aufweist. Da etablierte Rechtsmagazine oft einen konstanten Besucherstrom haben, erreichen Sie über die dortige Publikation wesentlich mehr Menschen.

Der Erfolg von Artikeln ist wesentlich größer als bei Printmedien, da Suchmaschinen jedes Wort eines Artikel erfassen. So wird der Artikel immer dann angezeigt, wenn ein Nutzer nach Begriffen aus dem Artikel sucht. Wer beispielsweise nach “Anwalt und Marketing im Internet” sucht, der wird bei Google auch auf diesen Artikel stoßen.  Zudem lassen sich so die Suchgewohnheiten von zukünftigen Mandanten zunutze machen. Viele Rechtsratsuchende suchen zunächst einmal im Internet nach einer Lösung oder Einschätzung für das eigene Problem. Dabei stoßen sie über kurz oder lang auf die veröffentlichten Artikel und Ihr Profil. Zudem ist alles, was ins Internet gestellt wurde dort für die Ewigkeit zu finden. Während Zeitschriften nach kurzer Zeit entsorgt werden, werben im Internet eingestellte Artikel auf unbegrenzte Zeit.

Vereinsmitgliedschaften

Viele Juristen versuchen auch über Mitgliedschaften in Vereinen oder Verbänden, Mandanten zu akquirieren. Das muss nicht immer der Golfclub sein, sondern können auch andere, wie der Segel- oder Schachverein sein. Entweder man begibt sich dorthin, da einen die Thematik interessiert oder weil man sich von der Mitgliedschaft oder einem Vorstandsposten neue Mandanten erhofft. Meist ergeben sich aber durch derartige Mitgliedschaften nur mittelbar Geschäftschancen. Wer zudem zu oft auf seinen Beruf als Anwalt hinweist, läuft Gefahr, dass andere Mitglieder einen als Wichtigtuer abspeisen oder davon ausgehen, dass man nur wegen geschäftlicher Kontakte am Vereinsleben teilnimmt.

Im Internet gibt es natürlich kein Vereinsleben, dafür aber soziale Netzwerke oder auch Communities genannt. Eines der prominentesten Beispiele ist XING. Hier lässt sich kostenlos ein Profil einrichten und mit Daten zur eigenen Person füllen. Diese Netzwerke kann man besonders gut zum Aufrechterhalten bestehender Kontakte nutzen, indem man fremde Personen zu seinem Netzwerk hinzufügt. Meist bieten diese Communites auch die Möglichkeit in Foren mit anderen Mitgliedern zu kommunizieren. Durch regelmäßige Beiträge in Foren kann man leicht auf sich aufmerksam machen. Gerade wenn man qualifizierte Beiträge zu aktuellen Diskussionen oder Problemen anderer abgibt, erhöht man seine Sichtbarkeit im Internet. Teilweise suchen andere Nutzer auch direkt nach Rechtsanwälten für Rechtsprobleme und fragen andere nach Empfehlungen. Die Kosten für derartige Netzwerke sind meist gering. Allerdings sollte man aufpassen, dass nicht zu viel Zeit in die virtuellen Bekanntschaften investiert wird. Manche Netzwerke sind wahre “Zeit-Killer”.

Suchverzeichnisse

Suchverzeichnisse, wie beispielsweise die Gelben Seiten sind klassische Marketinginstrumente außerhalb des Internets. Allerdings sind diese oft kaum aussagekräftig und viele tausend Juristen und Konkurrenten finden sich in diesen Büchern. Um überhaupt Aufmerksamkeit zu erzeugen, sollte man große Anzeigen schalten, die mindestens eine halbe Seite groß sind. Ansonsten gehen die Anzeigen schnell zwischen denen der Konkurrenten unter. Dafür sind meist aber fünfstellige Beträge notwendig, die nicht jede Kanzlei aufwenden kann oder auch will.

Zudem nimmt die Nutzung von gedruckten Verzeichnissen ab. Vielmehr dominieren Verzeichnisse im Internet, da kaum noch jemand dicke Bücher in die Hand nimmt, um Dienstleister zu finden. Wichtiger sind vielmehr Onlineverzeichnisse wie beispielsweise anwalt.de oder anwalt24.de. Dort wird der Eintrag insbesondere auch über Suchmaschinen gefunden. Die meisten Anwaltsverzeichnisse kosten zwischen 199,- und 399,- Euro im Jahr. Allerdings gibt es auch kostenlose Alternativen, wie beispielsweise Qype oder meine-Anwaltsbewertung.de. Wer kein Geld für einen Profileintrag ausgeben möchte, der sollte sich wenigstens bei den kostenlosen Verzeichnissen eintragen, um häufiger gefunden zu werden. Der Erfolg ist bei diesen Verzeichnissen meist direkt messbar, da die Anbieter eine Statistik über die Aufrufe des Profils anbieten. Allerdings ist es mit einem bloßen Profil nicht getan. Vielmehr sollte man die Chancen nutzen und auf den Seiten der Anbieter auch publizistisch tätig werden. Der Mandant sucht schließlich in der Regel nicht irgendein Profil sondern Informationen. Denken Sie also daran, alle Möglichkeiten der Plattformen auszuschöpfen, indem Sie dort beispielsweise Online-Rechtsberatung anbieten oder Fachartikel veröffentlichen. Wenn Sie das nicht machen, so stoßen potentielle Mandanten lediglich auf Kollegen, die im Gegensatz zu Ihnen Fachinformationen preisgegeben haben. Der potentielle Mandant bleibt dann auch nur ein potentieller Mandant.

Werbeanzeigen

Viele Anwaltskanzleien schalten auch Werbeanzeigen. In der Regel werden diese in lokalen Tageszeitungen geschaltet. Der Nachteil liegt meist allerdings darin, dass die Kosten sehr hoch sind und der Erfolg oft zu wünschen übrig lässt. Im Prinzip gilt dasselbe, wie bei Fachartikeln in Tageszeitungen. Die Streuverluste sind relativ hoch und der Erfolg wirkt wenn überhaupt kurzfristig.

Im Internet haben Sie hingegen die Möglichkeit Anzeigen zu schalten. Dafür können Sie Werbebanner auf Internetseiten buchen, die sich mit dem Thema Recht beschäftigen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Anzeigen über Google Adwords zu schalten. Diese erscheinen dann beispielsweise neben den Suchergebnissen bei Google. Zu dieser Thematik habe ich einen weiteren Artikel mit dem Titel Kanzleimarketing mit Google Adwords für Sie bereitgestellt. Der Vorteil liegt hier vorallem darin, dass bei diesen Werbeformaten häufig nur pro Klick auf die Anzeige abrechnet wird. Damit werden die Streuverluste ebenso wie die Kosten für die Werbung minimiert.

Empfehlungsmanagement

Viele Menschen vertrauen zudem bei der Auswahl eines Anwalts auf die Empfehlungen anderer. Ohne das Internet waren Sie auf die gute Mundpropaganda der Mandantschaft angewiesen. Im Internet haben Sie die Möglichkeit, die Meinungen und Empfehlungen der Mandanten zu kanalisieren. Auf Anwaltsbewertungsportalen können Benutzer Ihren Rechtsanwalt anderen empfehlen. So heißt es beispielsweise in einer Bewertung auf unserer Seite:

“++++ Super Anwalt ++++ Macht seinen Job aus Überzeugung!”

Eine derartige Bewertung wirbt mehr für die Kanzlei und die Arbeit des Anwalts, als es herkömmliche Werbemittel jemals könnten. Wenn mehrere Bewertungen dieser Art über Ihre Kanzlei abgegeben werden, so ist das für Mandanten ein guter Indikator, die Kanzlei aufzusuchen. Die Bewertungen kann man zudem auf seiner eigenen Kanzleihomepage verwenden und darauf hinweisen, dass beispielsweise 95% aller Mandanten die Arbeit des Anwalts als hilfreich bewertet haben. Manche Bewertungsportale sehen sogar Verknüpfungsfunktionen vor, sodass Sie Ihre Bewertungen mit wenigen Klicks auf der eigenen Internetseite einbinden können.

Sie sollten daher Ihre Mandanten darauf aufmerksam machen, dass man Sie im Internet bewerten kann. Auch wenn Bewertungen nicht so positiv wie das obige Beispiel ausfallen, so können Sie diese immernoch als konstruktive Kritik verwenden und die Abläufe in der Kanzlei besser gestalten.

Zusammenfassung: Effektives Marketing als Rechtsanwalt

Um effektives Anwalts- und Kanzleimarketing zu betreiben sollten Sie daher ein paar wichtige Punkte berücksichtigen:

  • Geben Sie Informationen preis. Veröffentlichen Sie Fachartikel und bringen Sie sich bei Diskussionen mit wertvollen Aspekten ein. Das schafft Vertrauen bei späteren Mandanten. Zudem werden Sie so in den Weiten des Internets immer wieder gefunden.
  • Nutzen Sie eine professionelle Homepage. Sie sollten hier nicht nur Daten zu Ihrer Person kommunizieren, sondern dem Nutzer auch deutlich machen, welche Leistungen er für welchen Preis bekommt. Verweisen Sie dort auf Artikel und Bewertungen über Sie.
  • Nutzen Sie bestehende Internetseiten zum Thema Recht und veröffentlichen Sie dort Ihre Artikel und ein Profil. Sie erreichen so mehr Menschen als lediglich über Ihre Kanzleihomepage.
  • Bauen Sie auf ein Empfehlungsmanagement. Nutzen Sie zufriedene Mandanten, um mit ihnen zu werben und Rückmeldungen zu bekommen. Machen Sie auf Bewertungsmöglichkeiten im Internet aufmerksam, indem Sie beispielsweise Bewertungscodes ausgeben.

Kanzleimarketing mit Google Adwords für Anwälte

Montag, 24. Mai 2010

Viele Mandanten suchen ihren Rechtsanwalt über das Internet. Wichtig ist für Kanzleien daher, auch in Suchmaschinen wie Google gefunden zu werden. Durch Anzeigen von Google Adwords lässt sich eine Vielzahl von potentiellen Kunden erreichen.

Viele Benutzer im Internet suchen ihren Anwalt nach Suchbegriffen, wie Fachgebiet und Ort. Dieses hat die Auswertung unserer Statistiken über Suchbegriffe zu Rechtsanwälten ergeben. So wird beispielsweise nach “Mietrecht Hamburg” gesucht. Seltener sind Anfragen nach konkreten Namen, wie “Peter Mustermann, Hamburg”.

Sie sollten daher einmal die Probe aufs Exempel machen und ihr Fachgebiet und ihre Stadt eingeben, um festzustellen, wie die Position in den Suchergebnissen ist. Wenn Sie nicht auf den ersten drei Seiten auftauchen, können Sie sich sicher sein, nicht gefunden zu werden. Statistisch gesehen werden nämlich Suchergebnisse ab der dritten Ergebnisseite kaum noch wahrgenommen. Die meisten Nutzer konzentrieren sich hingegen auf die erste Seite. Das können sich Rechtsanwälte durch Google Adwords zu Nutze machen.

Was ist Google Adwords?

Adwords ist eine Funktion von Google und erlaubt es Anzeigen zu schalten. Sicherlich haben Sie die kleinen Textanzeigen auf vielen Internetseiten schon einmal gesehen. Genau diese Anzeigen werden über Google Adwords geschaltet. Der Werbende muss allerdings nur dann etwas für die Anzeige zahlen, wenn auf diese geklickt wird. Damit sind Google Adwords wesentlich kosteneffizienter als beispielsweise Werbeanzeigen in einer regionalen Zeitung. Zudem legen Sie fest, zu welchen Schlüsselwörtern die Anzeigen geschaltet werden sollen. Dabei hängt es meist vom Schlüsselwort ab, wie viel ein Klick kostet. Prominente, und häufig benutzte Wörter, kosten natürlich mehr. So kann es sein, dass für das Schlüsselwort “Kündigungsschutzklage” ein bis zwei Euro pro Klick auf Ihre Anzeige anfallen. Allerdings gelangen auch nur Besucher auf Ihre Seite, die sich für Kündigungsschutzklagen interessieren, sodass das Geld gut angelegt ist.

Damit die Kosten nicht ausufern können Sie sogar selber ein Budget festlegen, das Sie bereit sind auszugeben. So können Sie beispielsweise bestimmen, dass monatlich nicht mehr als 50,- Euro ausgegeben werden sollen. Bezahlt wird monatlich per Lastschrift. Wird die festgelegte Grenze erreicht, so werden die Anzeigen in dem betreffenden Monat nicht mehr geschaltet.

Die Anzeigen werden dabei sowohl rechts neben den Suchergebnissen bereits auf der ersten Seite angezeigt, als auch auf Internetseite, die zu den festgelegten Schlüsselwörtern passen. So werden beispielsweise auch auf unseren Seiten Anzeigen von Juristen über Google geschaltet.

Was bringt Google Adwords Rechtsanwälten?

Google Adwords ist für Rechtsanwälte besonders gut geeignet. Sie können nämlich bestimmen, dass Anzeigen nur in bestimmten Regionen geschaltet werden sollen. Sitzt die Kanzlei in Hamburg, macht es meist wenig Sinn deutschlandweit zu werben. Letzteres führt zwar zu vielen Klicks, diese kosten aber nur Geld und werden kaum zu Mandaten führen. So können Sie als Schlüsselwörter beispielsweise “Mietrecht Hamburg” oder “Rechtsanwalt Hamburg” auswählen. Geben Suchende diese Kombination ein, so wird die Anzeige geschaltet.

Aus Gesprächen mit Rechtsanwälten wissen wir, dass diese Art der Werbung funktioniert und meist auch Mandate generiert. Wichtig ist aber, dass der Nutzer der auf die Anzeige klickt dann auch auf eine professionelle Internetseite weitergeleitet wird. Am besten ist die Weiterleitung auf eine Seite, die speziell auf die Anzeige bei Google zugeschnitten ist und es dem Mandanten möglichst einfach macht, seine Anfrage direkt an den Rechtsanwalt zu stellen. Muss der Nutzer auf Ihrer Kanzleihomepage erst noch lange nach Kontaktmöglichkeiten suchen, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er Sie nicht mandatiert.

Tipps für Google Adwords zum Kanzleimarketing

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Google Adwords für Ihr Anwaltsmarketing einzusetzen, so müssen Sie lediglich ein Konto bei www.google.de/adwords einrichten. Die Einrichtung kostet lediglich 5,- Euro. Wenn Sie die Anzeigen schalten sollten Sie aber ein paar Tipps beherzigen:

  • Schalten Sie die Anzeigen lediglich regional, es sei denn Sie arbeiten überregional. Aber auch im letzteren Fall sollten Sie nicht vergessen, dass Mandanten meist Anwälte vor Ort bevorzugen.
  • Nutzen Sie ausschließlich Suchwortkombinationen. Suchbegriffe wie “Rechtsanwalt” oder “Mietrecht” bringen meist nichts, wenn Sie die Anzeigen nicht regional eingegrenzt haben. Dann werden diese deutschlandweit angezeigt und es entstehen Kosten bei den Klicks. Mandate werden wegen der räumlichen Distanz meist nicht generiert. Besser sind daher Suchwortkombinationen wie “Rechtsanwalt Hamburg” oder “Mietrecht Hamburg”
  • Setzen Sie ein Budget ein. Ansonsten laufen die Kosten für Adwords schnell aus dem Ruder. Monatliche Budgets von ca. 150,- Euro haben sich meist bewährt.
  • Optimieren Sie die “Landingpages”: Unter einer Landingpage versteht man die Seite, die der Nutzer zu sehen bekommt, wenn er auf Ihre Anzeige klickt. Sie sollte dafür sorgen, dass diese möglichst übersichtlich ist und dem Mandanten die Möglichkeit gibt, Sie sofort zu kontaktieren. Ansonsten verschenken Sie gegebenenfalls wichtige Mandate.


Haben Sie noch Fragen oder möchten weitergehende Informationen zum Thema Anwaltsmarketing? Dann können Sie mich gerne kontaktieren.


Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten erfahren, die wir zum Anwaltsmarketing online anbieten? Erfahren Sie mehr zu den Möglichkeiten, auf unserer Seite Fachartikel zu schreiben und der Einrichtung eines Anwaltsprofils.

Echte Anwaltsbewertungen mit Bewertungscodes

Samstag, 15. Mai 2010

Anwälte und Mandanten können jetzt sichergehen, dass Anwaltsbewertungen echt sind. Ab sofort führen wir ein System mit Bewertungscodes ein.

AnwaltsbewertungUnsere Bewertung von Rechtsanwälten kennen Sie sicher schon. Bei der Bewertung von Anwälten stellt sich – wie bei der Bewertung von anderen Berufsgruppen, wie Handwerkern oder Lehrern – immer das Problem, ob die Meinungsäußerungen auch wirklich echt sind. In der Vergangenheit ist es immer wieder vorgekommen, dass Konkurrenten falsche Bewertungen abgegeben haben. So musste beispielsweise das Arzt-Bewertungsportal checkthedoc.de kurz nach der Eröffnung wieder deaktiviert werden.

Wie funktionieren die Bewertungscodes?

Um die Echtheit der Bewertungen sicherzustellen, haben wir ab sofort Bewertungscodes eingeführt. Jeder Anwalt, der sich bei uns kostenlos registriert hat erhält Codes, die er an seine Mandantschaft weitergeben kann. Diese Codes können dann bei der Bewertung eingegeben werden. Das System überprüft, ob der Code gültig ist und zum bewerteten Anwalt gehört. Anschließend wird die Bewertung veröffentlicht. Zudem wird die Bewertung für andere Nutzer deutlich gekennzeichnet, damit auch diese erkennen, dass es sich hier um eine verifizierte Bewertung handelt. Bewertungen erhalten dazu folgendes Siegel:

Kann man auch ohne Bewertungscode den Anwalt bewerten?

Wenn Sie beim Anwalt waren, der keine Bewertungscodes ausgibt, so können Sie diesen natürlich auch weiterhin bewerten. Die Bewertungen erhalten allerdings nicht das obige Siegel, fließen aber mit derselben Gewichtung in die Endnote ein, wie alle anderen Bewertungen. Möglicherweise hat der betroffene Anwalt auch noch nichts von unserem Bewertungssystem gehört. Wenn Sie möchten, können Sie ihn gerne auf meine-Anwaltsbewertung.de ansprechen.

Wie erhalte ich als Anwalt Bewertungscodes?

Anwaltsbewertung mit CodesWenn Sie Rechtsanwalt sind und an unserem Bewertungsystem teilnehmen möchten, haben Sie die Möglichkeit, sich kostenlos zu registrieren. Als Dankeschön erhalten Sie von uns 20 Bewertungscodes im Visitenkartenformat auf hochwertigem Karton ausgedruckt. Diese können Sie Ihren Mandanten leicht mitgeben.

Sind die Bewertungscodes verbraucht, so können Sie in Ihrem Kundenbereich kostenlos neue Codes erstellen. Diese können Sie entweder herunterladen und selbst ausdrucken oder gegen eine geringe Gebühr bei uns anfordern. Wir schicken Ihnen die Karten dann per Post zu.

Anwalt bewerten

Werbung als Rechtsanwalt – was ist erlaubt?

Mittwoch, 12. Mai 2010

Rechtsanwälte unterliegen bei Werbung nicht nur dem Berufsrecht (Bundesrechtsanwaltsordnung und anwaltliche Berufsordnung) sondern auch dem UWG. Nicht jede Art der Werbung ist daher erlaubt.

Standesrechtliche Bedingungen

Der § 43b BRAO (Bundsrechtsanwaltsordnung) legt fest, in wie weit Werbung als Rechtsanwalt erlaubt ist. Dort heißt es: “Werbung ist dem Rechtsanwalt nur erlaubt, wenn sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrages im Einzelfall gerichtet ist.” Die anwaltliche Berufsordnung legt zudem in § 6 BORA fest: “Der Rechtsanwalt darf über seine Dienstleistung und seine Person informieren, soweit die Angaben sachlich unterrichten und berufsbezogen sind. Praxisbroschüren, Rundschreiben und andere vergleichbare Informationsmittel sind zulässig. In ihnen dürfen weitere als die nach § 7 erlaubten Hinweise gegeben werden. Die Angabe von Erfolgs- und Umsatzzahlen ist unzulässig. Hinweise auf Mandate und Mandanten sind nur in den im Absatz 2 benannten Informationsmitteln oder auf Anfrage zulässig, soweit der Mandant ausdrücklich eingewilligt hat. Der Rechtsanwalt darf nicht daran mitwirken, dass Dritte für ihn Werbung betreiben, die ihm selbst verboten ist.” Insofern dürfen Rechtsanwälte solange werben, wie sie sachlich über ihre Tätigkeit informieren.

Was sind die Folgen unzulässiger Werbung?

Werden die Grenzen zulässiger Werbung überschritten, so zieht das eine Reihe von Problemen nach sich. Die Verstöße können sowohl wettbewerbsrechtlich als auch standesrechtlich verfolgt werden. Konkurrierende Anwälte können beispielsweise nach § 8 Abs. 1 UWG Beseitigung oder Unterlassung verlangen. Nach § 9 UWG besteht sogar ein Anspruch auf Schadensersatz oder Gewinnabschöpfung nach § 10 UWG. Nach den standesrechtlichen Regeln droht dem Anwalt ein rechtsanwaltsgerichtliches Verfahren (§ 114 BRAO) oder eine Rüge durch den Vorstand der Rechtsanwaltskammer (§ 74 BRAO). Gegebenenfalls sind sogar strafrechtliche Sanktionen möglich. In leichteren Fällen und erstmaligen Verstößen beschränken sich die Kammern meist aber darauf, die Mitglieder lediglich zu belehren.

Haben Sie noch Fragen oder möchten weitergehende Informationen zum Thema Anwaltsmarketing? Dann können Sie mich gerne kontaktieren.


Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten erfahren, die wir zum Anwaltsmarketing online anbieten? Erfahren Sie mehr zu den Möglichkeiten, auf unserer Seite Fachartikel zu schreiben und der Einrichtung eines Anwaltsprofils.

Als Rechtsanwalt mit Fachartikeln werben

Donnerstag, 06. Mai 2010

Gerade Selbständige und kleine Rechtsanwaltskanzleien sind auf ein effektives Marketing angewiesen. Das Werbebudget ist in der Regel nur klein und soll möglichst zielführend eingesetzt werden.

Artikelmarketing für Rechtsanwälte

Gute Ergebnisse lassen sich meist mit dem sogenannten Artikelmarketing erreichen. Freiberufler schreiben seit jeher kostenlose Artikel, in denen Sie Wissen über ihr Tätigkeitsgebiet preisgeben. Artikelmarketing ist daher sehr einfach: Sie müssen lediglich über das schreiben, was Sie ohnehin tagtäglich tun. Werden diese Fachartikel im Internet veröffentlicht, so erreichen sie eine Vielzahl von Lesern. Zwar bekommen Sie zunächst keine unmittelbare Rückmeldung, erarbeiten sich so jedoch den Ruf eines Experten auf Ihrem Rechtsgebiet.

Vorteile im Internet

Das Internet bietet viel weitreichendere Möglichkeiten, als früher für das Artikelmarketing zur Verfügung gestanden haben. In Branchenportalen, Experten-Plattformen oder Artikelverzeichnissen können Sie oft Ihre Beiträge einstellen. Der Vorteil ist, dass diese Internetseiten bei den Nutzern meist schon hinreichend bekannt sind, sodass sich schnell Leser für Ihre Artikel finden. Auch in Social Networks wie beispielsweise XING oder in Ihrer E-Mailsignatur können Sie leicht auf die so veröffentlichten Fachartikel aufmerksam machen.
Der Vorteil des Internets liegt vor allem auch darin, dass einmal veröffentlichte Artikel noch jahrelang für Sie werben. Ihre Fachartikel werden über Suchmaschinen auch lange nach der Veröffentlichung gefunden und wer nach Begriffen Ihrer Rechtsgebiete sucht, der wird über kurz oder lang auch auf Ihre Artikel stoßen.

Worauf sollte ich achten?

Achten Sie insbesondere darauf, dass Ihre Artikel frei von Werbung sind. Wenn Sie in den Fachartikeln Ihren Ruf als Rechtsanwalt oder Ihrer Kanzlei übermäßig anpreisen, so haben Sie schnell verloren. Reine Marketingartikel werden von Lesern oft als plumpe Eigenwerbung enttarnt.
Geben Sie stattdessen lieber Tipps aus der Praxis, stellen Sie die Rechtslage und ihre Probleme möglichst anschaulich dar. Der Leser muss das Gefühl haben, dass Ihr Artikel ihm weiterhelfen kann. Nur dann ist er Ihnen und Ihrer Anwaltskanzlei gegenüber aufgeschlossen.
Wichtig ist allerdings auch, dass Sie regelmäßig Artikel veröffentlichen. Wer nur einmal veröffentlicht, wird nicht als Experte auf seinem Gebiet angesehen. Der Leser soll Sie nicht in den Weiten des Internets durch “Zufall” finden – er soll Sie als regelmäßig veröffentlichenden Experten im Hinterkopf behalten, den er im Zweifelsfall auch kontaktieren will. Rechtsanwälte, die Artikelmarketing erfolgreich betreiben, veröffentlichen meist zwei bis vier Anwaltsartikel im Monat. Diese Arbeit kann auch leicht an den Referendar oder Praktikanten weitergegeben werden. Auch Rechtsanwaltsfachangestellte können Artikel recherchieren und vorbereiten, die Sie dann nur noch auf ihre Richtigkeit überprüfen müssen.

Haben Sie noch Fragen oder möchten weitergehende Informationen? Dann können Sie mich gerne kontaktieren.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten erfahren, als Rechtsanwalt Fachartikel zu veröffentlichen?

Bei uns haben Sie die Möglichkeit, kostenlos Artikelmarketing zu betreiben.

 
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