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Unterschriftenfälschung in Zahnarztpraxis
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09.12.2011, 11:18
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.12.2011 10:42 von fussel611.)
Beitrag: #1
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Unterschriftenfälschung in Zahnarztpraxis
Unterschriftenfälschung in Zahnarztpraxis
-----------------------------In meiner (damaliger) Zahnarztpraxis wurden 2 Unterschriften von mir gefälscht, um sich daran zu bereichern. (von mir ungewollte iGel-Leistung) Es geht um einen Betrag von über 440 Euro, den ich als Hartz4 Empfänger (leider gesundheitsbedingt) nicht aufbringen kann und ich diese Leistung nie wollte und auch nie darüber aufgeklärt wurde, was daran andres bzw. besser sein soll. Denn als Härtefall bekam ich von meiner KK den doppelten Festzuschuss. Dass meine Unterschriften gefälscht wurden, merkte ich erst Anfang November, und laut Paragraph 267 ist es in diesem Fall sogar eine schwere Straftat. So hatte daraufhin gleich Strafanzeige erstattet. Dass dieser ZA unehrlich ist, bzw. auch so praktiziert, habe ich mittlerweile schon von mehreren Leuten erfahren, (aber ich will hier keinen Roman schreiben) Ich bekam die Papiere erst in der zweiten Augusthälfte von meiner damaligen Anwältin zurück, aber da musste ich vorher noch unbedingt erst etwas mit der Krankenkasse abklären, deshalb sah ich nicht gleich alles durch. Diese Anwältin kann ich allerdings auch nicht empfehlen, denn es ist einiges schief gelaufen. Im Frühjahr dieses Jahres war deshalb Gerichtsverhandlung. Ich konnte nicht hin, war krank und hatte Attest. Selbst wenn ich dort gewesen wäre, hätte die Anwältin meine Unterlagen gehabt und ich hätte in dieser kurzen Zeit im Gerichtssaal nicht feststellen können, dass 2 Unterschriften von mir gefälscht wurden. So rief mich die Anwältin an, zwang mich quasi dazu, einem Vergleich zuzustimmen. Wenn nicht, wäre sie nicht mehr meine Anwältin, würde mich nicht mehr weiterhin vertreten, und es kämen noch viel mehr Kosten auf mich zu. Falls ich zustimme, müßte ich ca. die Hälfte bezahlen, hätte dann meine Ruhe und ich könnte dies in Raten tun. Naja, mir blieb nichts anderes übrig, ich hatte auch keine Bedenkzeit, weil ich fragte, ob ich mir das noch überlegen könne. So mußte ich wohl oder übel zustimmen. Paar Monate später kam dann nochmal eine Rechnung mit über 200 Euro für Gerichtskosten, worauf ich zu keinem Zeitpunkt hingewiesen wurde. Ich rief in der Kanzlei an, die Anwältin durfte ich selber nicht sprechen, die Angestellte war sich auch nicht ganz sicher, ob alles so richtig ist. So rief ich später nochmal an und bekam von der Angestellten die Antwort, dass es schon seine Richtigkeit hat und ich dies bezahlen müsse. Daraufhin forderte ich meine kompletten Unterlagen von der Anwältin zurück, dies musste ich allerdings 3 mal! tun, denn es wurde hinausgezögert. Andererseits hätte sie mich aufklären müssen, dass mit diesen Unterschriften (wenn auch gefälscht) nichts zu erreichen ist und einen Prozess am Gericht verhindern können. Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung sondern die persönliche Autorenmeinung. |
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