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Skiregeln - welche Regeln gelten auf der Skipiste? (FIS-Regeln)

Der internationale Skisportverband hat Verhaltensregeln aufgestellt, die mit der Straßenverkehrsordnung verglichen werden können. Diesen sogennanten FIS-Regeln gelten in den Alpenländern mittlerweile als Gewohnheitsrecht, wie einige Gerichte bereits urteilten. Insofern orientieren sich Richter in ganz Deutschland an diesen Regeln, wenn es darum geht, ob ein Skifahrer sich sorgfaltswidrig verhalten hat. Diese Regeln gelten übrigens sowohl für Skifahrer als auch für Snowboarder.

Die "FIS Verhaltensregeln"

Im Einzelnen regeln die Verhalentsvorschriften, dass jeder Skifahrer und Snowboarder sich so verhalten muss, dass er niemand anderen gefährdet oder schädigt (Nr. 1). Zudem muss er auf Sicht fahren und seine Geschwindigkeit dem Können und der Piste anpassen (Nr. 2). Dabei muss der von hinten kommende Skifahrer oder Snowboarder seine Fahrspur so wählen, dass der vor ihm fahrende Skifahrer nicht gefährdet wird. Vorne fahrende Wintersportbeteiligte haben also unbeschränkten Vorrang (Nr. 3).

Überholt man seinen Vordermann, so muss dabei immer ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden (Nr. 4). Jeder, der auf die Piste einfährt oder nach einem Halt wieder anfährt muss sich vergewissern, dass er keinen anderen dabei gefährdet (Nr. 5). In engen oder unübersichtlichen Stellen ist das Anhalten übrigens verboten (Nr. 6). Wer hingegen zu Fuß auf- oder absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen (Nr. 7).

Schließlich wird geregelt, dass jeder Skifahrer die Markerung und die Signalstation zu beachten hat (Nr. 8), bei Unfällen Hilfe zu leisten hat (Nr. 9) und ggf. auch seine Personalien zu hinterlassen hat (Nr. 10).

(tw)
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