Wo über Taxifahrer beschweren? Was tun wenn man unzufrieden ist?

Bei über 50.000 zugelassenen Taxen in Deutschland gibt es sicherlich das ein oder andere "schwarze Schaf", welches den Kunden nach der Beförderung unzufrieden wieder entlässt.
Nicht zu vergessen ist schließlich die Tatsache, dass die Dienstleistung des Taxifahrers nicht nur darauf abzielen sollte, ihn zu befördern, sondern auch darin besteht, ihm die Taxifahrt so angenehm wie nur möglich zu machen.
Kommt es schließlich zu einer Unzufriedenheit seitens des Fahrgastes, z.B. bereits aus dem Grunde, dass ihm der Taxifahrer zuvor ohne Grund die Beförderung verweigerte, so hat der Fahrgast stets die Möglichkeit, seinem ¨rger Luft zu machen.

Doch an wen muss er sich genau wenden?

Sollte ein Fahrgast von seinem Recht Gebrauch machen wollen, sich über eine unerfreuliche Taxifahrt zu beschweren, so muss er sich einfach an die jeweilig für das Taxigewerbe zuständige Genehmigungsbehörde wenden. Hier gibt er einfach die jeweilige Taxinummer (das kleine gelbe Schild im Heckfenster des Taxis) und das amtliche Kennzeichen des Taxis an. In bestimmten Fällen kann er auch sein Geld zurück verlangen.

Immer stärker verbreitet ist ebenfalls das so genannte "Taxi-Beschwerdeformular", welches der Fahrgast online auf der Seite der zuständigen Verkehrsgewerbeaufsicht ausfüllen kann.
Noch besser ist es allerdings, wenn der Fahrgast bei einer berechtigten Beschwerde eine Taxiquittung einreicht, die jeder Taxifahrer auf Wunsch nach Fahrtende dem jeweiligen Fahrgast aushändigen muss.
Die Stadt Frankfurt hat sogar eine Taxi-Beschwerdestelle eingerichtet, an die sich unzufriedene Fahrgäste direkt telefonisch wenden können.

Kein Fahrgast sollte hierbei zögern; da er durch seine Beschwerde nicht nur die verantwortlichen Taxifahrer zur Rechenschaft zieht, sondern auch die Dienstleistung im Taxigewerbe zugleich verbessert.

vom 08.02.2009

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