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Wann liegt eine private Nutzung des Internets auf der Arbeit vor?

Oft ist es schwer, zwischen privater und betrieblicher Nutzung des Internets auf der Arbeit zu unterscheiden, beispielsweise, wenn man eine eMail an seine Familie schreibt um mitzuteilen, dass man aufgrund von Überstunden erst später nach Hause kommen wird.

Als Richtlinie dürfte gelten, dass immer dann, wenn ein spezifischer Bezug zu dienstlichen Aufgaben des Arbeitnehmers vorliegt, die Nutzung des Internets als betrieblich anzusehen ist. Die Nutzung des Internets muss also den Arbeitnehmer in seinem Tun unterstützen. Alle anderen Nutzungsmotive sind demgemäß privater Natur. Sofern einem Arbeitnehmer mehrere Kommunikationsmittel zur Verfügung stehen, sollte er das für den Arbeitnehmer kostengünstigste Mittel wählen, ansonsten könnte eine eventuell kostentragungspflichtige Privatnutzung vorliegen.