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Fahrradunfall – welche Rechte habe ich?

Nach einem Unfall im Straßenverkehr haben Sie nach § 34 Straßenverkehrsordnung (StVO) zunächst einmal das Recht, dass der andere Beteiligte des Unfalls unverzüglich hält, sich über die Unfallfolgen vergewissert, den Verkehr sichert und Ihnen im Falle einer Verletzung hilft. Weiterhin muss er den am Unfallort Anwesenden Auskunft über seine Beteiligung am Unfall, seinen Namen, seine Adresse und seine Haftpflichtversicherung geben und auf Verlangen seinen Führerschein und die Fahrzeugpapiere vorzeigen. Zudem muss der andere Beteiligte des Unfalls warten, bis alle relevanten Feststellungen bezüglich des Unfall und seines Hergangs aufgenommen wurden.

Tragen Sie keine Schuld am Unfall, so können Sie gegen die andere Partei Schadensersatzansprüche (beispielsweise für das kaputte Fahrrad) und Schmerzensgeldansprüche (bei einer Verletzung) aus einer deliktischen Handlung nach den §§ 823 I, 249 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) geltend machen.