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Eigentumswohnung: Sollte man einen Verwalter beauftragen?

Die Einsetzung eines Hausverwalters für Eigentumswohnungen kann viele Vorteile haben. Zunächst nimmt der Hausverwalter einem die anfallenden Arbeiten am Haus ab. Das ist primär die Erstellung einer Nebenkostenabrechnung mit der entsprechenden Umlage auf die Mieter. Zudem überwacht die Hausverwaltung den Verbrauch von Wasser, Gas und Strom und regelt den reibungslosen Ablauf und die Instandhaltung des Allgemeineigentums.

Außerdem kann eine professionelle Hausverwaltung den Ablauf einer Vermietung übernehmen, da sie meist auf ein großes Kontingent an Angebotsplattformen verfügt und vielerlei Kontakte pflegt. So können potenzielle Interessenten im Vorfeld bereits ausgesiebt und Mietangebote nach den eigenen Vorstellungen erstellt werden. Die Hausverwaltung betreut auch den regelmäßigen Eingang der Mieten, schreibt im Zweifel Mahnbescheide und hält das Haus in Ordnung. Stehen Reparaturaufträge, die das Allgemeineigentum am Haus betreffen, an, so kümmert sich auch hierum die Hausverwaltung.

Nachteilig erweist sich ein monatlicher Unkostenbeitrag für die Tätigkeit der Hausverwaltung. Dieser liegt je nach Bundesland zwischen 17 und 25 Euro monatlich.