Recht-gehabt.de

Namensänderung nach Scheidung: Was beachten?

Auch der Name kann nach einer Scheidung zum Problem werden, wenn der geschiedene Ehegatte diesen nicht mehr tragen will. Grundsätzlich steht es dem geschiedenen Ehegatten offen, entweder den „erheirateten“ Namen beizubehalten oder den früheren „Mädchennamen“ wieder anzunehmen. Daneben besteht die Möglichkeit, aus Ehe- und Mädchennamen einen Doppelnamen zu bilden. Um diese Namensänderungen zu erreichen, ist eine Erklärung an das zuständige Standesamt am Wohnsitz des Änderungswilligen notwendig. Die Kosten für diese Namensänderung an sich können von den einzelnen Bundesländern festgelegt werden, bewegen sich aber durchweg im niedrigen zweistelligen €-Bereich. Jedoch ist zu beachten, dass sich aus der Änderung Folgekosten ergeben können, da andere Dokumente wie Personalausweis und Reisepass ebenfalls angepasst werden müssen.

Auf die gemeinsamen Kinder hat diese Änderung allerdings keinen Einfluss: diese behalten ihren bisherigen Namen.