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Minijob, was beachten (400-Euro-Job)?

„Minijob“ ist die untechnische Bezeichnung für eine so genannte geringfügige Beschäftigung. Die Geringfügigkeit bezieht sich hierbei auf den Verdienst des Arbeitnehmers, der 400 € brutto im Monat nicht übersteigen darf. Ist dies der Fall, gewährt der Staat sowohl in Beziehung auf die Sozialversicherungspflicht als auch auf die Besteuerung Erleichterungen; so kann das Einkommen aus dem „Minijob“ beispielsweise pauschal mit 20 % versteuert werden, statt über Lohnsteuerkarte abgerechnet zu werden. Zu beachten ist allerdings, dass bei Überschreiten der 400 € – Grenze die Regeln für normale Beschäftigungsverhältnisse ab dem Zeitpunkt der Überschreitung eingreifen; zudem werden zur Berechnung des Einkommens mehrere „Minijobs“ zusammengezählt. Will ein Arbeitnehmer zusätzlich zu einem „normalen“ Hauptberuf sein Einkommen mit einem „Minijob“ aufbessern, genießt der „Minijob“ die gesetzlichen Privilegien; weitere „Minijobs“ werden allerdings zur Hauptbeschäftigung hinzugezählt, woraus sich im Normalfall eine Sozialversicherungspflicht ergibt.